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Interview

Anna Spescha (Juso): «Die Klimapolitik voran treiben»

Anna Spescha (Juso) aus Zug kandidiert für den Nationalrat.
Anna Spescha (Juso). Bild: PD

Anna Spescha (Juso). Bild: PD

Weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrätin entschieden?

Anna Spescha: Ich kandidiere für den Nationalrat, weil ich die Klimapolitik vorantreiben will. Die Folgen des Klimawandels machen sich immer mehr bemerkbar, und auf allen Ebenen – lokal, kantonal, national, international – wird noch viel zu wenig getan, um das 2-Grad-Celsius Ziel zu erreichen oder die Folgen des Klimawandels einzudämmen.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich einsetzen würden?

Neben dem Klimawandel sind für mich auch die ungleiche Besitzverteilung sowie die Landwirtschaft wichtige Themen. Unser Wirtschaftssystem zerstört nicht nur die Umwelt, es scheffelt auch sehr wenigen sehr viel Reichtum zu – und viele gehen leer aus. Armut ist auch in der reichen Schweiz ein Thema, Sozialleistungen werden kontinuierlich gekürzt. Es reicht für viele Familien, Junge und Alte kaum noch, um über die Runden zu kommen. Deshalb müssen soziale Netze wieder gestärkt werden. Durch den Klimawandel werden grosse Probleme auf die Schweiz zukommen, auch in der Landwirtschaft. Schon heute verändern sich die klimatischen Bedingungen und immer wieder finden neue Schädlinge den Weg in die Schweiz. In dieser schwierigen Situation müssen wir nachhaltige Lösungen finden, damit einerseits gute Erträge gemacht werden, andererseits die Umwelt nur minimal belastet wird.

Zug stellt drei Nationalräte, und nur zwei kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Ich denke, dass die Linken gute Chancen haben, einen Sitz zu holen. Dazu trage ich mit meiner Kandidatur bei, auch wenn ich auf meiner Nebenliste kaum Wahlchancen habe.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Ich bin eine junge Frau, die sich für soziale Sicherheit, gegen den Klimawandel und für eine nachhaltige Landwirtschaft einsetzt. Ich würde in Bern denen eine Stimme geben, die sonst weniger gehört werden.

Anna Spescha (24) lebt in Zug. Sie hat einen Master in Agrarwissenschaften und ist Forschungsassistentin im Bereich biologische Schädlingsbekämpfung an der ETH. In Zug ist sie als Kantonsrätin tätig.

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