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Anpassung notwendig

Am 10. Juni 2018 findet eine Eidgenössische Abstimmung statt. Gleichentags wird den Zuger Stimmbürgern eine Änderung der Kantonsverfassung vorgelegt. Sie betrifft den dritten Absatz des Paragrafen 27. In der gegenwärtigen Form steht dort: «Wer wegen Geisteskrankheit oder Geistesschwäche entmündigt ist, hat kein Stimmrecht.» Dieser Absatz soll durch den folgenden ersetzt werden: «Personen, die wegen dauerhafter Urteilsunfähigkeit unter umfassender Beistandschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person vertreten werden, haben kein Stimmrecht.» Mit der angedachten Änderung setzt der Kanton Bundesrecht um. Die Zuger Kantonsverfassung stammt aus dem Jahre 1894. In den vergangenen 124 Jahren haben sich gewisse Begriffe verändert oder sind schlicht nicht mehr gebräuchlich. (mo)

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