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Anwohner in Baarer Quartier fordern ein Parkverbot

Rund 280 Personen haben eine Petition für mehr Sicherheit an der Baarer Schutzengelstrasse unterschrieben.
Rahel Hug
Ein Kindergärtler quert die Schutzengelstrasse, um zum Schulhaus Sennweid zu gelangen. (Bild: PD)

Ein Kindergärtler quert die Schutzengelstrasse, um zum Schulhaus Sennweid zu gelangen. (Bild: PD)

Es ist ein beliebtes Wohngebiet für Familien: das Quartier Schutzengel in Baar. Doch was die Sicherheit auf den Strassen betrifft, gibt es in den Augen von vielen Anwohnern Verbesserungspotenzial. Angela Inäbnit-Riedi, die an der Schutzengelstrasse 5 wohnt, hat deshalb die Petition «für mehr Sicherheit an der Schutzengelstrasse» lanciert. Rund 280 Personen aus der unmittelbaren Nachbarschaft haben das Anliegen der dreifachen Mutter unterzeichnet, kürzlich hat sie die Petition beim Gemeinderat eingereicht Die Quartierbewohner stellen den Antrag, ein generelles Parkverbot entlang der Schutzengelstrasse einzuführen. Konkret geht es um den unteren Teil der Schutzengelstrasse, zwischen der Deinikonerstrasse und der Bäckerei Hotz Rust. Auf der restlichen Schutzengelstrasse, die bis an die Langgasse führt, gilt bereits ein Parkverbot.

In der Umgebung würden viele Kinder leben, begründen die Unterzeichnenden in der Petition. «Oftmals führt deren Kindergarten- und Schulweg an unsicheren Verkehrssituationen vorbei.» Entlang der Schutzengelstrasse werde aneinandergereiht parkiert und mehrheitlich auch bis zur Kurve, die zum Kindergarten, zur Schule und zum Spielplatz führt. Das gleiche gelte für die Kreuzungen im Gebiet. «Dies beeinträchtigt die Verkehrssicherheit für die Bewohnerinnen und Bewohner und insbesondere deren Kinder massiv, da die Strassenübersicht damit stark beeinträchtigt wird.» Zum Parkieren entlang der Strasse schreibt die Petitionärin zudem, dass die Einfahrten zu den Wohnhäusern immer wieder blockiert seien oder sich die Ausfahrt von den Grundstücken sehr unübersichtlich gestalte. «Einige Personen parkieren ihr Auto an der Schutzengelstrasse, um anschliessend zum Beispiel mit dem Kickboard ins Dorf zur Arbeit zu fahren. Andere Personen lassen ihr Auto mehrere Tage an gleicher Stelle stehen.» Die Anwohner sind der Meinung, dass es in unmittelbarer Nähe ausreichend gebührenpflichtige Parkplätze gebe, welche der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. So beispielsweise beim Schulhaus Sennweid, das über einen grossen Parkplatz verfüge.

Wunsch nach Parkverbot ist gross

Angela Inäbnit-Riedi schreibt im Begleitbrief, dass das Anliegen eines künftigen allgemeinen Parkverbots sehr gross sei. Dies habe sie durch mehrere persönliche Gespräche mit Anwohnern und Nachbarn gespürt, und die grosse Anzahl Unterschriften verleihe dem Wunsch zusätzliches Gewicht. Der Baarer Gemeinderat hat den Eingang der Petition am 25. September bestätigt. Die Abteilung Sicherheit/Werkdienst sei mit der Bearbeitung des Anliegens beauftragt worden.

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