Zusammenarbeit für das Pulverhüsli

Gymnasiastinnen, Gymnasiasten und Lehrlinge haben das ehemalige Munitionsdepot künstlerisch gestaltet.

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Tanzende Kühe auf dem Pulverhüsli, welches vor dem Festgelände des Eidgenössischen steht. (Bild: PD)

Tanzende Kühe auf dem Pulverhüsli, welches vor dem Festgelände des Eidgenössischen steht. (Bild: PD)

(vv/pd) Es ist ein Projekt mit Seltenheitswert: Für einmal arbeiteten Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sowie Lehrlinge Hand in Hand, heisst es in einer Medienmitteilung der Kantonsschule Zug. Das komme nicht häufig vor. Oft bleibe man unter sich: die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf der einen, die Lehrlinge auf der anderen Seite. Man nimmt sich wenig wahr und kennt sich kaum. Hier hat ein Projekt ganz bewusst Gegensteuer gegeben. Anlass ist das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug. Im Zugangsbereich zum Festgelände befindet sich ein ehemaliges Munitionsdepot, das «Pulverhüsli».

Mit seiner vormaligen Fassade hätte es den Besuchern einen wenig festlichen Empfang bereitet. Nun sei die Fassade nicht einfach renoviert, sondern im Hinblick auf das Schwingfest künstlerisch gestaltet worden. Initiiert hat das Projekt Hans Peter Gnos, Alt-Rektor der Kantonsschule Zug. Vonseiten der Kantonsschule kam der Entwurf, die konkrete Umsetzung übernahmen Zuger Lehrlinge.

Über das Projekt sagt Hans Peter Gnos: «Die Umsetzung eines solchen Vorhabens bringt Schüler und Lehrlinge zusammen; gleichzeitig leistet das Projekt einen wertvollen, sichtbaren Beitrag zum Diskussionsfeld Gymnasium – Berufslehre.» Seit Anfang Juni werden die Besucherinnen und Besucher nun auf typisch zugerische, dabei augenzwinkernd ironische Art begrüsst: Silbern heben sich tanzende, schwingende, musizierende Kühe von einem Hintergrund in den Zuger Farben Blau und Weiss ab.