ARBEITSLOSIGKEIT: Immer mehr Zuger sorgen für den Ernstfall vor

Immer mehr Menschen lassen sich vorsorglich über ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt beraten. Gerade gut Qualifizierte haben Angst.

Drucken
Teilen
Bernadette Boog vom Amt für Berufsbildung spürt die Angst vor Arbeitslosigkeit. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Bernadette Boog vom Amt für Berufsbildung spürt die Angst vor Arbeitslosigkeit. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Viele Firmen in der Schweiz haben in den letzten Monaten Kurzarbeit eingeführt oder gar Teile ihres Personals entlassen. Auch Unternehmen in Zug mussten wegen der Wirtschaftskrise bereits zu Sparmassnahmen greifen. Immer mehr Zuger wollen deshalb vorsorgen und informieren sich beim Amt für Berufsbildung über Weiterbildungsmöglichkeiten und Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt.

Rund 1600 Beratungen leistet das Amt im Jahr, etwa die Hälfte davon entfällt auf Jugendliche auf dem Weg ins Berufsleben. Die andere Hälfte sind Erwachsene, die die Laufbahnberatung, die Weiterbildungsinformation oder auch die Potenzialanalyse in Anspruch nehmen. Amtsleiterin Bernadette Boog weiss, dass vermehrt  sehr gut qualifizierte Leute Beratungen wünschen. Gerade Frauen hätten Angst um den Job der Männer. «Wir spüren, dass einige Menschen vorsorgen wollen», sagt Boog.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.