Arche legt vor der Metalli an

Selbstgebastelte Tiere und Pflanzen von Kindern lagern in der «Arche der Biodiversität». Mit dieser Aktion vor der Metalli in Zug forderte der Verein Pro Natura einen besseren Schutz der Artenvielfalt.

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Die Zuger Regierungsrätin Manuela Weichelt-Piccard hielt die Eröffnungsrede. (Bild: PD)

Die Zuger Regierungsrätin Manuela Weichelt-Piccard hielt die Eröffnungsrede. (Bild: PD)

Die Biodiversität in der Schweiz ist bedroht, doch wird dagegen zu wenig unternommen, moniert Pro Natura. Dabei geht es um die Vielfalt des Lebens in all seinen Formen; um Tier- und Pflanzenarten, Lebensräume oder Ökosysteme und um genetische Vielfalt.

Seit Freitagmorgen steht vor der Metalli ein 13 Meter langes und 6 Meter hohes Holzschiff, das der Neuenburger Bühnenbildner Xavier Hool konstruiert hat. Zug ist die letzte Station der dreijährigen Schweizer Tournee von Pro Natura. Die Ausstellung, welche die Biodiversität und ihre Bedeutung, aber auch ihre Bedrohung für die Schweiz erklärt, ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und dauert noch bis zum 30. Juni.

Die Zuger Regierungsrätin Manuela Weichelt-Piccard hielt die Eröffnungsrede. (Bild: PD)

Die Zuger Regierungsrätin Manuela Weichelt-Piccard hielt die Eröffnungsrede. (Bild: PD)

Eine Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern hat ergeben, dass nur die Hälfte der Schweizer Bevölkerung den Begriff «Biodiversität» kennt. Die Betroffenheit ist demnach eher gering. Doch die Bereitschaft, für den Erhalt der Biodiversität aktiv zu werden, wird von einer Mehrheit geteilt. Knapp 70 Prozent der Befragten schätzten demnach den Zustand der Biodiversität als gut oder eher gut ein. Nur 40 Prozent dachten, dass sie von einer Verarmung der Artenvielfalt persönlich betroffen sind.

pd/rem