«ARCHICULTURA»: Ortsbild: «Der Kanton Zug ist eine Bauwüste»

Tiefe Steuern und eine paradiesische Umgebung machen Zug seit Jahren zum Boom-Kanton. Das gefällt nicht allen – vor allem aus architektonischer Sicht.

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Stilmix: Gebäude im Steinhausener Ortszentrum. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Stilmix: Gebäude im Steinhausener Ortszentrum. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Wer in Zug wohnt, staunt angesichts der imposanten Landschaftskulisse mit Zugersee, Rigi, Eiger und Pilatus im wahrsten Sinne des Wortes Bauklötze. Allerdings sind es gerade Letztere – die vielen riesigen Überbauungen mit mehrstöckigen, flach bedachten Wohnblöcken –, die nicht den Geschmack aller treffen. Schon gar nicht denjenigen der Stiftung für Orts- und Landschaftsbildpflege, Archicultura. Die private Stiftung hat es sich in mühsamer Kleinarbeit zur Aufgabe gemacht, die ganze Schweiz nach dem Aussehen des Ortsbildes zu durchforsten. Und zu bewerten. Mit traditionalistischer Verve. Das Votum für den Kanton Zug fällt dabei nicht besonders schmeichelhaft aus.

«Der Kanton Zug ist grossmehrheitlich eine unansehnliche Bauwüste, eine städtebauliche Katastrophe», ist der Co-Präsident von Archicultura, Marcel Steiner, nicht wählerisch in seinen Worten. Der Luzerner Jurist, dem es vor allem darum geht, «die bauliche Schönheit der Schweiz zu bewahren», findet, dass weite Teile des kleinsten Vollkantons verschandelt sind.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.