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ARCHIV: Kanton Zug will Zeit der Helvetik aufarbeiten

Der Kanton Zug lässt eine Studie erarbeiten, wie man die Aktenlage aus der Zeit der Helvetik von 1798 bis 1803 erschliessen kann. Es handelt sich um 25 Laufmeter historische Akten.
Im Zuger Staatsarchiv sin 25 Laufmeter Akten aus der Zeit der Helvetik eingelagert. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Im Zuger Staatsarchiv sin 25 Laufmeter Akten aus der Zeit der Helvetik eingelagert. (Bild: Archiv Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Der Zuger Regierungsrat hat für eine Projektstudie zur "Historischen Erschliessung der Akten und Protokolle des Waldstätterarchivs im Staatsarchiv Zug" einen Beitrag von maximal 7500 Franken aus dem Lotteriefonds bewilligt. Es geht dabei um die Aufarbeitung der Helvetik.

Der Archiv-Bestand sei in den betreffenden fünf Jahren 1798 bis 1803 entstanden und umfasse 25 Laufmeter Akten, teilte der Regierungsrat am Mittwoch mit. Die Zeit der Helvetik markiere trotz ihrer Kürze eine wichtige Phase in der Schweizer und Zuger Geschichte, die bis in die Gegenwart ausstrahle.

Für den Raum Zug gebe es jedoch nur sehr wenige Forschungsarbeiten zu dieser Epoche. Die Studie diene dazu, eine rasche, den wissenschaftlichen Anforderungen entsprechende Bestandeserschliessung zu ermöglichen. (sda)

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