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Leserbrief

Armee oder Zivildienst?

Zum Zivildienst

Wir sollten nicht einen Dienst gegen den anderen ausspielen. Männer und Frauen, die Militär- oder Zivildienst leisten, verdienen unseren Respekt. Massgebend bleibt aber die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz gegen einen militärischen Feind. Von diesem Kriegsgenügen muss retour auf den Armeebestand gerechnet werden – und vom Armeebestand dann auf den Zivildienstbestand. Der Zivildienst ist eine nachgeordnete Aufgabe, so fremd das in unseren friedensverwöhnten Ohren klingen mag. Aufgabe der Medien ist es, den vergesslichen Menschen immer wieder daran zu erinnern, dass noch jeder Friede durch einen Krieg abgelöst wurde. Längere Friedensperioden gab es in der Schweiz übrigens immer wieder. Eine der längsten meines Wissens unter den Römern. Sie dauerte 200 Jahre.

Lukas Fürrer, Vorstand Offiziersgesellschaft des Kantons Zug, Zug

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