ARTHERSTRASSE: «Schade, dass nichts wirklich Neues kommt»

Der Kanton spielt mit dem Gedanken, die bestehenden Gebäude auf dem alten Spitalareal stehen zu lassen. Einige Zuger bedauern dies.

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Das alte Kantonsspital in Zug mit dem Personalhaus. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das alte Kantonsspital in Zug mit dem Personalhaus. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Kanton will erst in ein paar Wochen genauer darüber informieren, wie der Masterplan für eine Neunutzung des Areals des alten Zuger Kantonsspitals aussieht. Klar ist bis heute lediglich, dass die Nutzung vielfältig sein soll: Wohnen, Gewerbe und Kultur sollen Platz finden.

Jetzt zeigt sich, dass die Baudirektion dafür auf Bestehendes bauen will. Denn Baudirektor Heinz Tännler liess an einer Informationsveranstaltung der Nachbarschaft St. Michael verlauten, dass es sich bei den Gebäuden auf dem Areal «nicht um Abbruchobjekte» handelt. Gerade das Personalhaus, das bestehende Hochhaus, lasse viele Nutzungen zu, und auch der Südflügel, der alte Bettentrakt, weise eine gute Substanz auf. Dieser ist vor kurzem ins Inventar schützenswerter Objekte aufgenommen worden. Der Nordflügel sei ebenfalls in einem guten Zustand. Unter anderem bedauert FDP-Gemeinderätin Sabine Sauter, «dass an einem solchen Ort nicht wirklich etwas Neues erschaffen werden soll».

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.