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In Cham soll 2019 ein besonderes Ärztezentrum eröffnen

Mit dem Umbau des ehemaligen Hotels Lorze am Dorfplatz 1 in ein modernes Ärztehaus wird Anfang Oktober begonnen. Die Hirslanden Andreas-Klinik will das Zentrum im Sommer 2019 in Betrieb nehmen. Ein paar Fragen sind noch offen.
Cornelia Bisch
Im Haus des ehemaligen Hotel Lorze werden Ärzte einquartiert. (Bild: PD)

Im Haus des ehemaligen Hotel Lorze werden Ärzte einquartiert. (Bild: PD)

Seit 2016 plant die Andreas-Klinik, die zur Privatklinikgruppe Hirslanden gehört, den Betrieb eines Ärztezentrums am Dorfplatz 1 in Cham. Die anfänglich auf Herbst 2017 vorgesehene Eröffnung verzögerte sich, weil der Kauf und Aufbau des Instituts für Radiologie sowie der Ausbau und vor allem die Zertifizierung des Brust Zentrums Aarau Cham Zug in den letzten Monaten priorisiert wurde.

Das Hirslanden Ärztezentrum soll in das sechsstöckige Gebäude des ehemaligen Hotels Lorze einquartiert werden. Auf den einzelnen Stockwerken stehen Mietflächen mit 210 bis 300 Quadratmetern für zwei bis vier Spezialisten zur Verfügung. «Mit dem Umbau wird Anfang Oktober dieses Jahres begonnen», teilt Marietta Werder, Leiterin Marketing/Kommunikation der Andreas-Klinik mit. Bereits im Sommer 2019 soll der Betrieb aufgenommen werden.

Mehrere Fachärzte werden gesucht

Ziel ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Klinik und Ärztezentrum. «Das Zentrum Lorze ist für Spezialisten, Konsiliarärzte und Zuweiser im Belegarztsystem gedacht, welche die Schwerpunkte der Andreas-Klinik unterstützen und ergänzen, analog der Praxen, welche bereits auf dem Klinikareal untergebracht sind», so Werder. «Wir führen zurzeit Gespräche mit interessierten Ärzten in Fachbereichen, welche wir im Ärztehaus Lorze vertreten haben möchten.»

Namentlich seien das die Rheumatologie, Neurologie, Hals-Nasen-Ohren und die plastische Chirurgie sowie weitere Fachgebiete. Die üblichen Praxisleistungen, unter anderem Untersuchungen und kleinere Eingriffe, welche keine Klinikumgebung erfordern, sollen im Zentrum angeboten werden.

«Die Idee des Ärztezentrums ist es, verschiedene Fachdisziplinen unter einem Dach zusammenzuführen», erklärt Werder. «Die verschiedenen Fachrichtungen sollen synergistisch wirken. Eine mögliche Konstellation ist beispielsweise ein Gynäkologe, ein Onkologe und ein plastischer Chirurg, die unter anderem Brustrekonstruktionen anbieten.» Eine betroffene Patientin könne so für sämtliche Belange in der gleichen Praxis behandelt werden.

«Befinden sich all diese Spezialisten in der gleichen Praxis, greift die Zusammenarbeit zwischen den Ärzten noch stärker ineinander», betont Werder. «Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten. Hinzu kommt, dass wir auch in unserem Ärztezentrum den Facharzt-Standard bieten.»

Wie viele Ärzte in welchen Fachgebieten im Zentrum tätig sein werden, ist im Moment noch nicht klar: «Wir sind aktuell dabei die verschiedenen Stockwerke mit den interessierten Ärzten zu planen.» Ob in allen Stockwerken Arztpraxen eingerichtet würden oder beispielsweise Büroräumlichkeiten durch die Andreas-Klinik genutzt würden, sei noch offen, sagt Marietta Werder.

Ebenfalls geplant ist eine Cafeteria, die zur gleichen Zeit eröffnen wird wie das Ärztehaus Lorze.

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