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ASYL: Menzinger haben Angst vor Asylheim

Nach Menzingen kommen weitere Flüchtlinge. Dies bereitet manchen im Dorf Ängste. In Steinhausen gibt es schon seit 20 Jahren ein ähnliche grosses Aufnahmezentrum. Zwischenfälle sind bis jetzt selten gewesen.
Der Schlafraum in einem Asylzentrum. Menzinger wollen nicht noch mehr Flüchtlinge. (Symbolbild) (Bild: Keystone (Archiv))

Der Schlafraum in einem Asylzentrum. Menzinger wollen nicht noch mehr Flüchtlinge. (Symbolbild) (Bild: Keystone (Archiv))

Heinz Sennrich, Sozialchef der Gemeinde, hat eine Erklärung dafür: «Die meisten Asylbewerber, die in Steinhausen wohnen, verbringen ihre Freizeit in der Stadt Zug, wo eben viel mehr los ist als im Dorf.» Eine Perspektive, die wohl auch für die rund 120 neuen Flüchtlinge zutreffen könnte, die ab 2015 auf dem Menzinger Gubel untergebracht werden. Denn in Menzingen ist sicher nicht mehr los als in Steinhausen.

Das heisst, viele der künftigen Asylbewerber werden wie die in Steinhausen mit dem Bus Richtung Zug fahren. «Man kann sicher überhaupt nicht davon sprechen, dass sich die Sicherheitslage in Steinhausen aufgrund der Durchgangsstation drastisch verschlechtert hätte», sagt Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden.

Auch was die Polizeipräsenz im Einkaufszentrum «Zugerland» betrifft, relativiert der Polizeisprecher: «Es stimmt, dass wir dort regelmässig mit Streifen vor Ort sind – aber hauptsächlich wegen Taschendiebstählen.» Und diese würden zumeist auf das Konto organisierter Banden gehen, weniger auf das von Asylbewerbern. Auch die Migros Luzern kann eine Zunahme von Delikten aufgrund von Asylbewerbern vor Ort für den Standort Zugerland nicht feststellen.

Wolfgang Holz

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