ASYLBEREICH: Asylunterkünfte dürften im Herbst eng werden

Auf den 1. Juli müssten alle Gemeinden laut einem Schlüssel Flüchtlinge aufnehmen. Noch gibt es grosse Lücken.

Drucken
Teilen
Im Kanton Zug gibt 38 Unterkunftsplätze für Asylsuchende zu wenig, im Bild die Asylunterkunft Emmenbrücke (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Im Kanton Zug gibt 38 Unterkunftsplätze für Asylsuchende zu wenig, im Bild die Asylunterkunft Emmenbrücke (Bild Remo Nägeli/Neue LZ)

Ende Mai gab es laut Regierungsrätin Manuela Weichelt 612 Personen aus dem Asylbereich im Kanton Zug. Alle hatten eine Unterkunft – ein Teil von ihnen lebte in eigenen Wohnungen. Während zurzeit die Tendenz eher abnimmt, erwartet Weichelt auf den Herbst wieder eine Zunahme der Gesuche. «Es ist sehr schwierig, eine Prognose zu machen. Die Zahl der Asylsuchenden ist stark abhängig von kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit und der Asylpolitik der Nachbarländer.»
Der Zuteilungsschlüssel auf die Gemeinden gemäss Einwohnerzahlen bezieht sich auf 510 Unterkunftsplätze im Kanton. Eine Reduktion von bestehenden Unterkünften sei zurzeit nicht vorgesehen. «Wir werden es schaffen», zeigt sich Regierungsrätin Weichelt zuversichtlich. 

Laut der Statistik vom 31. Mai müsste die Stadt Zug 119 Unterkunftsplätze anbieten. Es gab aber nur 81, sagt Markus Jans, Leiter des Sozialamtes.

Von Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.