Asylheim braucht keine Bewilligungspflicht

Die geplante Zwischennutzung des ehemaligen Altersheims Waldheim ist gemäss Zuger Stadtrat nicht bewilligungspflichtig. Er stützt sich dabei auf allgemeine Grundsätze des Bau- und Planungsrechts sowie auf einen Entscheid des Bundesgerichts.

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Das ehemalige Altersheim Waldheim in Zug. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das ehemalige Altersheim Waldheim in Zug. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Die für die Zwischennutzung des Waldheims erforderlichen feuerpolizeilichen Massnahmen werden gemäss einer Mitteilung des Zuger Stadtrats im vereinfachten Verfahren bewilligt. Auf die Durchführung eines ordentlichen Baubewilligungsverfahrens mit Ausschreibung und öffentlicher Auflage könne somit verzichtet werden.

Der Stadtrat hat bereits verschiedentlich informiert, dass die geplante Zwischennutzung als Asylzentrum des ehemaligen Altersheims Waldheim mit dem Stiftungszweck der «Stiftung Alterszentren Zug» vereinbar ist. Die Zentralschweizer BVG- und Stiftungsaufsicht hat einer befristeten Zwischennutzung ausserhalb des Stiftungszwecks ausdrücklich zugestimmt. Der Stadtrat sei zuversichtlich, dass bis Ende Jahr max. 60 Asylsuchende im ehemaligen Altersheim Waldheim untergebracht werden können.

Zwischennutzung für maximal 3 Jahre

Die Zwischennutzung ist auf zwei bis max. drei Jahre beschränkt. Bis dahin soll auf dem Waldheim-Areal eine «Pension für ältere Menschen» entstehen. Über die in Zug West geplante definitive Unterkunft für Asylsuchende werde der Stadtrat in den nächsten Wochen orientieren.

pd/zim