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ASYLUNTERKÜNFTE: Zuger Asylunterkunft Waldheim wird geschlossen

Die Stadt Zug schliesst die Asylunterkunft Waldheim auf Ende Dezember - wie es mit der Quartierbevölkerung im Januar 2012 vereinbart wurde. Die Bewohner der Unterkunft bereiteten gemäss Angaben der Stadt nie Probleme.
Die Asylunterkunft Waldheim in Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Asylunterkunft Waldheim in Zug. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

"In den zwei Jahren Betriebszeit ereignete sich kein einziger Zwischenfall, der zu Reklamationen oder gar zum Einschreiten der Polizei Anlass gegeben hätte", wird Markus Jans, Leiter der sozialen Dienste, in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert.

Die Hotline, die für Reklamationen der Bevölkerung eingerichtet worden war, sei nur einmal kontaktiert worden, wegen zu lauter Musik. Auch der private Sicherheitsdienst, der täglich vier Patrouillen durchführte, habe keine negativen Vorkommnisse gemeldet.

Waldheim als gutes Beispiel für die Zukunft

Dem Zuger Stadtpräsident Dolfi Müller (SP) gibt das Beispiel Waldheim Hoffnung, dass Asylunterkünfte künftig ohne grossen politischen Widerstand eingerichtet werden können.

"Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass Asylsuchende, sobald sie einmal da sind, nicht mehr als Bedrohung wahrgenommen werden", wird Müller zitiert. Die 136 Bewohner der Unterkunft Waldheim werden nun in anderen Unterkünften untergebracht.

Als die Stadt Zug die Pläne für eine Unterkunft im Quartier St.Michael präsentierte, stiessen diese auf Ablehnung. Eine Gruppierung wehrte sich mit einer Petition, einer Beschwerde bei der kantonalen Baudirektion und mit Gerichtsklagen gegen das Projekt.

Mit dem Versprechen, dass die Unterkunft nach zwei Jahren wieder geschlossen wird, lenkte die Gruppierung schliesslich ein und zog ihren Rekurs zurück. Die Stadt konnte die Menschen doch noch im Waldheim unterbringen. Die Stadt Zug ist von Bund und Kanton verpflichtet, ein Kontingent von 136 Menschen aufzunehmen. (sda)

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