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ASYLWESEN: Bundeszentrum Gubel erhält 48 zusätzliche Bewohner

Der Bund wird die Kapazitäten im Bundeszentrum Gubel in Menzingen vorübergehend um 48 Betten erhöhen. Die Erhöhung erfolgt auf kommende Woche Montag.
Das Bundesasylzentrum Gubel erhält 48 neue Betten. (Symbolbild) (Bild: Neue ZZ / Maria Schmid)

Das Bundesasylzentrum Gubel erhält 48 neue Betten. (Symbolbild) (Bild: Neue ZZ / Maria Schmid)

Aufgrund der grossen Zahl neuer Asylsuchender in der Schweiz hat der Bund nun entschieden, die Kapazität im Bundeszentrum Gubel von aktuell 120 Betten auf 168 Betten zu erhöhen. Dies während maximal sechs Monaten. Nach einer internen Prüfung durch das Bundesamt für Rüstung, Armasuisse, heissen der Menzinger Gemeinderat und der Zuger Regierungsrat die höhere Belegung gut, wie es in einer Mitteilung heisst.

Wie zuvor schon die 120 Plätze, würden auch die 48 neuen Plätze dem Kanton Zug an den Verteilschlüssel angerechnet. Gemäss diesem muss der Kanton Zug 1,4 Prozent der Asylsuchenden aufnehmen. «Die Kapazitätserhöhung auf dem Gubel erfolgt per 28. September und ist eine von zahlreichen schweizweiten Massnahmen, um die eintreffenden Asylsuchenden geregelt aufnehmen, registrieren und unterbringen zu können», sagt Mario Gattiker, Chef des Staatssekretariats für Migration in Bern. Laut Regierungsrätin Manuela Weichelt hat auch der Kanton in seinen eigenen Unterkünften die Belegung maximal verdichtet.

Betreuung und Sicherheit werden gemäss Staatssekretariat für Migration SEM entsprechend angepasst. Die Bilanz zum Betrieb des während maximal drei Jahren betriebenen Bundeszentrums Gubel falle für die Behörden nach viermonatigem Betrieb positiv aus.

Über das Bundeszentrum

Das Bundesasylzentrum Gubel in Menzingen ist seit dem 11. Mai in Betrieb. Die vom Bund geführte Militärunterkunft bietet aktuell 120 Plätze für Männer, Frauen und Familien mit unterschiedlichen Nationalitäten. Dabei handelt es sich grösstenteils um Asylsuchende, deren Anträge prioritär behandelt werden und die durchschnittlich für 30 bis 40 Tage in Menzingen untergebracht sind.

Weltweit sind heute rund 60 Millionen Menschen aus Kriegs- und Krisenregionen auf der Flucht. Bis Ende August haben gegen 700 000 Personen in Europa einen Asylantrag gestellt, davon 19 668 in der Schweiz. Per Ende August 2015 lebten 1158 Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich im Kanton Zug. Die grösste Personengruppe stammt aus Eritrea, gefolgt von Syrien, Afghanistan, Sri Lanka, Somalia und China. Von diesen 1158 Personen sind rund 70 Prozent in den Strukturen des Kantons Zug untergebracht. Rund 30 Prozent wohnen privat (z.B. in selbst gemieteten Wohnungen, bei Verwandten und Freunden).

pd/nop

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