ASYLWESEN: Die Asylfrage lässt so manche Gemeinde kalt

Auf den drohenden Notstand bei der Flüchtlingsunterbringung reagieren nicht alle Gemeinden gleich. Manche gar nicht.

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Simon Krüsi (re), Leiter Asyl in Affoltern mit einem Asylanten in der Küche. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Simon Krüsi (re), Leiter Asyl in Affoltern mit einem Asylanten in der Küche. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ab Sommer müssen die Gemeinden von Gesetzes wegen Wohnraum für Asylsuchende bereitstellen. Einige Kommunen scheint dies allerdings noch überhaupt nicht zu beschäftigen.

«Wir haben keinen Platz», heisst es etwa in Walchwil. Dabei hat die Gemeinde den grössten Ausländer-Anteil im Kanton – aber keinen einzigen Asylbewerber. kann der Kanton momentan keine Flüchtlinge unterbringen. Zurzeit werde eine Asylunterkunft in Holzhäusern saniert, wo der Kanton mit Wohnungen eingemietet ist.  Ausserdem seien ja zwei, drei Flüchtlingsfamilien in Rotkreuz in einem älteren Haus in der Birkenstrasse untergebracht.

Regierungsrätin Manuela Weichelt ärgert sich: Die Solidarität unter den Gemeinden spiele nicht. «Wer bis jetzt nur wenige Asylbewerber aufgenommen hat, legt einfach die Hände in den Schoss.»

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.