ATTENTATS-GEDENKFEIER: Bei Gewalt Helfer sein, nicht Zuschauer

Die Gewalttat im Kantonsratssaal bleibt auch noch nach acht Jahren in starker Erinnerung. Die Gewalt ist heute erst recht Realität.

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Blumenschmuck zum 8.Jahrestag des Attentats. (Werner Schelbert/Neue ZZ)

Blumenschmuck zum 8.Jahrestag des Attentats. (Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am Mittag hatten im Kanton Zug die Kirchenglocken geläutet, die Gedenkstätte beim Regierungsgebäude wurde mit einem Blumenstrauss geschmückt, auf manche Gräber von Opfern wurden Blumen und Kerzen gesteckt. Der Kanton Zug gedachte gestern Sonntag des Attentats, bei dem vor acht Jahren, am 27. September 2001, im Kantonsratssaal 14 Menschen ihr Leben verloren und mindestens ebenso viele verletzt wurden. Viele der Opfer und die Angehörigen sind noch heute physisch und psychisch gezeichnet. 

Gedenken in der Oswaldskirche
Gestern Abend um 19 Uhr fand sich eine grosse Zahl von Besuchern in der St.-Oswalds-Kirche in Zug ein. Der Kanton, die katholische und die reformierte Kirche hatten zur Gedächtnisfeier eingeladen, welche vom katholischen Pfarrer Alfredo Sacchi und seinem reformierten Kollegen Andreas Haas geleitet wurde. Die Feier galt auch allen Opfern von Gewalt und Terror in der Welt. 

Karl Etter

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.