Auch in Zug geht das Streusalz aus

Nicht nur in Luzern, auch in Zug geht das Streusalz langsam aus. Deshalb trifft die Stadt nun vorsorgliche Massnahmen.

Drucken
Teilen
Auch in Zug wird der Winterdienst reduziert. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Auch in Zug wird der Winterdienst reduziert. (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Der Zuger Werkhof ist noch zu zwei Dritteln mit Salz gefüllt. Weil für die nächsten Tage weiterhin Schneefälle bis in die Niederungen und tiefe Temperaturen vorausgesagt sind, macht sich das Zuger Baudepartement Gedanken, welche vorsorglichen Massnahmen getroffen werden müssen, damit Salz nicht schon bald ausgeht.
Die Massnahmen sehen nun wie folgt aus:

1) In erster Linie werden Strassen geräumt, beziehungsweise gesalzen, die der öffentliche Verkehr nutzt. Notwendige Reduktionen des Winterdienstes erfolgen in Absprache mit den Verkehrsbetrieben.
2) Der Winterdienst auf Rad- und Fusswegen sowie Treppen wird wo möglich auf die mechanische Schneeräumung reduziert. Im Bedarfsfalle werden dort bei Glätte Splitt, Sand und allenfalls Streusalz eingesetzt.
3) Auf Quartierstrassen ohne öffentlichen Verkehr, Plätzen und Trottoirs wird mechanisch geräumt. Prekäre Stellen werden bedarfsgerecht mit Splitt, Sand oder Salz gestreut.

Diese Massnahmen gelten für das gesamte Stadtgebiet und werden bis auf weiteres aufrecht erhalten. Mit rutschigen Stellen sei aber immer zu rechnen, schreibt das Zuger Baudepartement.

Schweizweit besteht erneut ein Lieferengass bei den Streusalzlieferungen durch die Schweizerischen Rheinsalinen. Auch in Luzern wird das Streusalz knapp.

pd/rem