Audifahrer zwischen Hünenberg und Sins mit 163 Stundenkilometer erwischt

Im Herrenwald ist ein Autofahrer so schnell gefahren, dass er den sogenannten Rasertatbestand erfüllt. Dem 50-jährigen Italiener droht eine Freiheitsstrafe.

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(mua) Am vergangenen Freitagabend, 17. April, bretterte ein Audifahrer auf der Sinserstrasse zwischen Sins und Hünenberg mit 163 Kilometer pro Stunde an einer semistationären Geschwindigkeitsmessanlage vorbei und wurde entsprechend registriert. Dies melden die Zuger Strafverfolgungsbehörden in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 76 Kilometer pro Stunde, womit der sogenannte Rasertatbestand laut Mitteilung erfüllt ist.

Auf dem erwähnten Streckenabschnitt gilt die Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde. Die Ermittlungen der Zuger Polizei ergaben, dass es sich beim Lenker um einen 50-jährigen Italiener mit Wohnsitz im Kanton Zürich handelt. Der Führerausweis wurde ihm zuhanden des Strassenverkehrsamts eingezogen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eröffnete zudem ein Strafverfahren und beschlagnahmte das Fahrzeug.

An der gleichen Kontrollstelle noch weitere Schnellfahrer

Dem 50-jährigen Mann droht neben einer hohen Busse auch eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr. An der gleichen Kontrollstelle registrierte die semistationäre Geschwindigkeitsmessanlage noch weitere Schnellfahrer. Spitzenreiter, im negativen Sinn, war ein Lenker, der am Montagabend, 20. April, mit 139 Kilometer pro Stunde gemessen wurde. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt dies eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 53 Kilometer pro Stunde. Der fehlbare Lenker wird zur Anzeige gebracht und muss sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.