Leserbrief

Auf allen Vieren das Haus verlassen

Zum Leserbrief «Die verheerende Macht der Mainstream-Medien», Ausgabe vom 1. Juli

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Ich kann Herrn Wirz in allen von ihm erwähnten Punkten nur voll und ganz zustimmen. Diese Art der einseitigen und panikmachenden Berichterstattung – sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland – hätte ich persönlich bis vor einigen Monaten schlichtweg nicht für möglich gehalten.

Diese Berichte sind dann auch mit Basis der überzogenen Massnahmen und sollen den Bürgern demonstrieren, dass man zwangsläufig etwas gegen das «böse Virus», welches permanent in allen Medien drastisch hervorgehoben wird, unternehmen muss. Dafür muss der Bürger doch einfach Verständnis haben und mitspielen.

Genau betrachtet, kommen nach den Verantwortlichen solche Vorfälle wie dieser Tage in diversen Clubs in der Schweiz oder die Vorkommnisse in den Tönnies-Schlachtbetrieben in Deutschland ja gerade zum richtigen Zeitpunkt. Denn ohne solche medienwirksamen, angsteinflössenden Geschichten, gäbe es in der Tat ja kaum noch nachvollziehbare Gründe, die einschneidenden Massnahmen aufrechtzuerhalten – ja, sogar nochmals zu verschärfen.

Wobei selbst Virologen der Weltgesundheitsorganisation WHO festgestellt haben, dass die herkömmlichen Masken das ach so kleine Virus nicht aufhalten können. Zu dem Tönnies-Vorfall gibt es ja auch noch eine Besonderheit: Eine Gruppe von renommierten Virologen, Wissenschaftlern und Ärzten hatte angeboten, alle positiv getesteten Tönnies-Mitarbeiter nochmals kostenfrei zu testen. Dieses Angebot wurde von den Verantwortlichen – einschliesslich von Herrn Tönnies persönlich – strikt abgelehnt und nicht erlaubt. Ein Schelm, der dabei etwas Böses denkt.

Wenn morgen ein Wissenschaftler, Virologe oder Ähnliches der WHO entdeckt, dass sich das Virus nur in einer Höhe zwischen 100 bis 200 Zentimetern bewegt, werden übermorgen 90 Prozent der Bürger nur noch auf allen Vieren das Haus verlassen.

Lothar J. Wolf, Oberwil