Auf dem Salesianum-Areal soll gebaut werden

Auf dem rund 20'000 Quadratmeter grossen Salesianum- Areal in der Stadt Zug soll gebaut werden: Geplant sind drei Häuser mit 60 Eigentumswohnungen.

Drucken
Teilen
So sehen die geplanten drei Neubauten aus. (Bild: Visualisierung PD)

So sehen die geplanten drei Neubauten aus. (Bild: Visualisierung PD)

Die Menzinger Schwestern, als Eigentümerinnen des Geländes, haben dafür mit der Alfred Müller AG einen Baurechtsvertrag geschlossen.

Drei vierstöckige Häuser sind geplant

Das Bauunternehmen werde die bestehenden historischen Bauten unterhalten und weiterhin vermieten, teilten die Schwestern vom Heiligen Kreuz und die Alfred Müller AG am Dienstag mit. Auf dem Grundstücksteil, das seit 1975 in einer Bauzone liegt, sollen drei viergeschossige Wohnhäuser und eine Tiefgarage entstehen.

Viel Freiraum

Der Entwurf dafür stammt vom Zuger Büro Albi Nussbaumer Architekten. Er orientiert sich am bestehenden Gebäude-Ensemble und rahmt dieses ein, wie es in der Projektpräsentation heisst. Durch die Konzentration des Bauvolumens entlang der Bahngleise werde dem Salesianum viel Freiraum belassen.

Einen Weg vom Zugerberg zur Kapelle

Mit dem Neubau soll auch die Umgebung aufgewertet werden. So ist geplant, wieder einen Weg vom Zugerberg zur Kapelle zu führen. Auch die teilweise erhaltene Gartenanlage im Osten des Verbindungshauses soll wieder hergestellt werden.

Der Grosse Gemeinderat hat den Bebauungsplan «Salesianum» am 22. März mit 31 zu 5 Stimmen verabschiedet. Weil Anwohner dagegen das Referendum ergriffen haben, müssen die Stadtzuger Stimmberechtigten am 27. November darüber abstimmen.

sda/ks