Auf den Spuren des Zuger Bibers

Das Tier ist sehr scheu und zeigt sich nicht gerne. Dennoch hält es sich ganz in der Nähe der Menschen auf.

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«Das war der Biber.» Ernst Suter zeigt die abgenagten Bäume, die der Nager hinterlassen hat. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

«Das war der Biber.» Ernst Suter zeigt die abgenagten Bäume, die der Nager hinterlassen hat. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Im Sommer ist er wieder aufgetaucht und hat neue Spuren hinterlassen: Der Biber vom Ennetsee. Das scheue Tier ist seither mehrmals in die Fotofalle von Wildhüter Ernst Suter getappt. Vor zwei Monaten hat er das Tier sogar selber gesehen: «Es hat mich aus einer Abwasserröhre angeblickt.»

«Dieses Tier stammt wohl aus dem Reusstal und ist durch die Reuss hierher gewandert», sagt Suter. Und obwohl der Biber allem Anschein nach erst kürzlich wieder an den Bäumen im Ennetsee zugange war, ist er noch nicht heimisch. «Bisher habe ich keinen Bau entdeckt», sagt der Wildhüter. Und bis das Tier nicht sesshaft ist, gilt es vorsichtig zu sein. Sonst ist der Biber schneller wieder weg, als er gekommen ist.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.