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Auf direktem Weg nach Menzingen

Morgens und abends wird ab August ein Bus vom Ägerital direkt nach Menzingen fahren. Damit soll das bestehende Netz der ZVB zwischen den drei Gemeinden entlastet werden.
Vanessa Varisco
In Zukunft werden weniger Schüler und Schülerinnen im Talacher umsteigen müssen. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 5. Februar 2019))

In Zukunft werden weniger Schüler und Schülerinnen im Talacher umsteigen müssen. (Bild: Stefan Kaiser (Baar, 5. Februar 2019))

Grund zur Freude für die Schüler aus dem Ägerital: Die direkte Busverbindung von Oberägeri und Unterägeri nach Menzingen wird Realität. Das teilten die Gemeinden Unter- und Oberägeri mit. Die Linie soll via Schmittli, Nidfuren und Edlibach nach Menzingen bestehen. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 soll die Verbindung jeweils am Morgen und am Abend geführt werden. Die Fahrzeiten sind gemäss den Zuger Verkehrsbetrieben (ZVB) mit der Kantonsschule Menzingen koordiniert.

Doch die Schüler und Schülerinnen müssen sich nicht bis im Dezember gedulden, um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf direktem Weg vom Ägerital nach Menzingen zu gelangen. Zusatzbusse werden bereits zum Schulbeginn im August verfügbar sein. Denn die Einwohnergemeinden Oberägeri und Unterägeri übernehmen bis zum Fahrplanwechsel die Kosten für Zusatzbusse.

Die ZVB stellt den beiden Einwohnergemeinden einmalig die Kosten von 36 100 Franken in Rechnung. Darin enthalten sind sämtliche Kosten für das Fahrpersonal sowie der Betriebsaufwand. «Wir teilen die Kosten hälftig mit Unterägeri. Somit fallen einmalige Kosten von 18 050 Franken für ans an», so der zuständige Oberägerer Gemeinderat Beat Wyss und ergänzt: «Wir sind der Meinung, dass wir, damit eine gute Lösung für unsere Schüler und Schülerinnen bieten können.» Auch sein Kollege in Unterägeri, Fridolin Bossard ist glücklich über die erzielte Lösung. «Wir sind überzeugt, dass die Direktverbindung ein Mehrwert fürs Ägerital ist und sind froh, dass wir unkompliziert eine rasche Lösung gefunden haben.» Die Gemeinderäte hätten sich in den letzten 12 Monaten intensiv für eine Verbesserung des öffentlichen Verkehrs eingesetzt. «Es wurden zahlreiche Gespräche geführt», so Fridolin Bossard.

Verstärkungskurse sollen entlasten

Stein des Anstosses für eine direkte Verbindung waren Motionen von der FDP Unterägeri, der CVP Unterägeri und jener in Oberägeri. Gefordert wurde darin die Optimierung der Verbindungen zwischen den drei Berggemeinden. Die Motionen wurden als teilerheblich erklärt. Damit erhielten die Gemeinderäte in Ober- und Unterägeri den Auftrag, sich beim Kanton für die Verbindung einzusetzen. Ziel ist vor allem die Entlastung der bestehenden Kurse. «Die Direktverbindungen ist ein lang gehegter Wunsch», weiss Beat Wyss und führt aus: «Entsprechend gehen wir natürlich davon aus, dass das Angebot auch rege genutzt wird.» Es handle sich um einen Verstärkungskurs, weshalb man überzeugt ist, dass sich die Situationen in den anderen Bussen entspannen wird.

Auf die Frage, ob es in Zukunft denkbar wäre, die Verbindungen auszubauen, antworten die zuständigen Gemeinderäte: «Wir werden die Situation im Auge behalten und uns bei Bedarf für weitere Massnahmen einsetzen.»

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