Leserbrief
Auf Kosten der Kleinverdiener und Kleinsparer

«UBS will kein Parkplatz für Bargeld sein», Ausgabe vom 13. Januar

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Nebst der Schliessung von weiteren 44 Filialen hat die UBS noch weitere Preisanpassungen für ihre Kunden beschlossen.

Die Bank hat eine weitere Möglichkeit gefunden, ihre Kunden mit einer neuen Gebühr zu belasten. Für die Führung einer UBS-Kundenkarte wird ab 31. Mai 2021 eine Jahresgebühr von 10 Franken pro Karte eingeführt. Hinweis der Bank dazu: «Falls sie ihre Kundenkarte nicht mehr brauchen oder wenn sie mit der Preisanpassung nicht einverstanden sind, geben sie diese bis 14. Mai 2021 bei einer UBS-Geschäftsstelle ab». Dies würde ja bedeuten, dass man ohne Kundenkarte keine Barbezüge am Automaten mehr tätigen könnte. Das Fernziel ist klar: Barbezüge auch nicht mehr am Automat; nur noch elektronische Abwicklungen aller Bankgeschäfte. Ausserdem wird der Preis für die Führung eines Privatkontos bei Zustellung der Bankdokumente auf Papier ab 1. März 2021 um 2 Franken von bisher 7 auf 9 Franken (ab einem Gesamtvermögen von 10000 Franken von 5 auf 7 Franken) erhöht.

Die neue Gebühr auf die Kundenkarte sowie die Erhöhung der Führung eines Privatkontos trifft vor allem die Kleinverdiener und Kleinsparer.

Die UBS: Die beste und vor allem kundenfreundlichste Bank der Schweiz? Ich werde mir überlegen, ob ich weiterhin Kunde dieser Bank bleibe.

Sepp Schwager, Cham