Auf Zuger Strassen hats mehrmals gekracht

Im Morgenverkehr ist es am Freitag auf der Autobahn A4 gleich zu zwei Auffahrunfällen gekommen. Dies führte zu grösseren Verkehrsbedingungen und war der Auftakt in einen unfallreichen Vormittag.

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Auf der A4 zwischen Rütihof und Cham sind gleich vier Autos in den Auffahrunfall verwickelt. (Bild: Zuger Polizei)

Auf der A4 zwischen Rütihof und Cham sind gleich vier Autos in den Auffahrunfall verwickelt. (Bild: Zuger Polizei)

Der erste Unfall ereignete sich am Freitagmorgen, kurz vor 7.20 Uhr, auf der Autobahn A4 zwischen Cham und der Verzweigung Rütihof. Ein 38-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Anhänger auf ein vorausfahrendes Fahrzeug auf. Dieses wurde in ein weiteres Auto geschoben, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten. Verletzt wurde niemand, es entstand ein Sachschaden von zirka 15'000 Franken. Eines der Autos erlitt Totalschaden.

Rund 20 Minuten später kam es auf demselben Streckenabschnitt auf der Gegenfahrbahn zu einem zweiten Auffahrunfall. Insgesamt vier Autos waren darin verwickelt. Auch bei diesem Unfall blieb es bei Blechschaden in der Höhe von rund 15'000 Franken.

Der ohnehin schon stockende Morgenverkehr wurde durch die Unfälle zusätzlich stark beeinträchtigt. Es kam zu grösseren Rückstaus.

Kollision folgt auf Kollision

Nach Angaben der Zuger Strafverfolgungsbehörden waren die Unfälle auf der Autobahn der Anfang eines unfallträchtigen Vormittags: Kurz vor 9.25 Uhr kam es bei der Riedmatt in Zug zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen (Sachschaden 3'000 Franken), zu einem Zusammenstoss zwischen zwei Autos beim Einkaufszentrum Zugerland kurz vor 9.30 Uhr (Sachschaden 3'000 Franken) und schliesslich kurz nach 11.30 Uhr zu einem weiteren Auffahrunfall – mit einer Leichtverletzten – zwischen einem Lastwagen und zwei Autos in Baar auf der Sihlbruggstrasse (Sachschaden 10'000 Franken).

Tisch und Öl auf der Fahrbahn

Zu guter Letzt mussten die Einsatzkräfte der Zuger Polizei nochmals auf die Autobahn A4 ausrücken. Zuerst ging es darum, einen Tisch – oder zumindest dessen Überreste – von der Schnellstrasse zu entfernen, der jemand kurz nach der Einfahrt Küssnacht verloren hatte. Danach folgte noch ein Einsatz auf dem Verbindungstrassee zwischen der A4 und der A14, wo ein unbekannter Verkehrsteilnehmer eine Ölspur hinterlassen hatte. Ein aufgebotener Reinigungsdienst machte die Fahrstreifen wieder gefahrenfrei passierbar.

pd/zim