AUFFORSTUNG: 5000 Bäume und Sträucher werden gepflanzt

Faulbaum, Pimpernuss und Hundsrose – diese und 30 andere Gewächse werden an der Autobahn bei der Blegikurve angesiedelt. Aus gutem Grund.

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Vorne wird aufgeforstet. Hinten ist die Blegikurve mit der Rodung zu sehen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Vorne wird aufgeforstet. Hinten ist die Blegikurve mit der Rodung zu sehen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Eine Waldfläche in der Grösse von eineinhalb Fussballfeldern ist beim Umbau der Autobahn in der Blegikurve bei Cham gerodet worden – wegen der Linienführung der neuen Fahrspuren. Diese sollen den Verkehr im Rahmen des Ausbaus Blegi-Rütihof bekanntlich vorsortieren und in grösseren Radien um die Kurve leiten. Aus diesem Grund ist der Städtlerwald, der erstmals in den Siebzigerjahren für den damaligen Autobahnbau zerschnitten worden ist, im südlichen Teil nochmals um zirka 10 500 Quadratmeter geschrumpft.

Doch der gerodete Wald muss ersetzt werden. Denn in der Plangenehmigungsverfügung des 6-Spur-Ausbaus ist eine Wiederaufforstung als Auflage festgehalten. 33 heimische Baum-, Sträucher- und Pflanzenarten werden angepflanzt. Insgesamt pflanzt der Revierförster 5000 Bäume und Sträucher auf dem rund ein Hektar grossen Areal an: vor allem einen Buchenmischwald mit Eschen und Ulmen.

Wolfgang Holz; rem

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.