Aufheulende Motoren und unnötiger Lärm hielt die Zuger Polizei auf Trab

Die Zuger Polizei hat am vergangenen Samstagabend eine Autofahrerin sowie einen Motorradlenker verzeigt, weil sie unnötigen Lärm verursacht haben. Beide müssen sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

Drucken
Teilen

(mua) Am Samstagabend, 9. Mai, kurz nach 19.15 Uhr, konnten Einsatzkräfte der Zuger Polizei auf der Baarerstrasse eine Autofahrerin stoppen, die negativ aufgefallen war. Die 24-Jährige liess laut Mitteilung der Zuger Strafverfolgungsbehörden vor einem Lichtsignal den Motor ihres Autos mehrmals und unnötig aufheulen. Zudem beschleunigte sie beim Losfahren so stark, dass hohe Drehzahlen des Motors erreicht wurden und so wiederum unnötiger Lärm entstand. An der gleichen Stelle, an der Kreuzung Baarer-/Gotthardstrasse, habe sich wenige Minuten zuvor das gleiche Bild auch bei einem 30-jährigen Motorradlenker geboten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Ein solches Fehlverhalten ist nicht nur störend, sondern auch verboten. Fahrzeuglenkende müssen gemäss dem Strassenverkehrsgesetz jede vermeidbare Belästigung von anderen Strassenbenützern sowie Anwohnern durch Lärm, Staub, Rauch und Geruch vermeiden. Ebenfalls nicht erlaubt sei das unnötige Herumfahren in Ortschaften, namentlich in Wohn- und Erholungsgebieten sowie nachts, schreibt die Zuger Polizei weiter.

Die beiden Beschuldigten werden wegen Verursachens von unnötigem Lärm bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zur Anzeige gebracht. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen droht ihnen auch der Führerausweisentzug. Zudem kann das Fahrzeug, wenn es technisch abgeändert wurde, zuhanden des Strassenverkehrsamtes beschlagnahmt werden. Die Zuger Polizei appelliert an die Vernunft sowie die gegenseitige Rücksichtnahme und wird weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen.