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Jungbürgerfeier Hünenberg: Auftakt zu einem neuen Lebensabschnitt

Der Einladung zur Jungbürgerfeier am Freitag folgten 48 junge Frauen und Männer. Auf spielerische Art wurden gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen.
Hansruedi Hürlimann
Die Siegergruppe posiert fürs Foto. (Bild: PD)

Die Siegergruppe posiert fürs Foto. (Bild: PD)

«Ich habe gehört, dass die Hünenberger Jungbürgerfeier ein cooler Anlass ist, an dem man viele Infos bekommt und interessante Leute treffen kann», sagte Suleika Strüby auf die Frage nach ihrer Motivation für die Teilnahme. Den Auftakt machte ein Apéro, bei dem die Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann die jungen Leute begrüsste. Danach stellten sich die übrigen Ratsmitglieder sowie der Gemeindeschreiber vor und gaben einen kurzen Überblick über ihre Arbeit.

«Ich habe gehört, dass die Hünenberger Jungbürgerfeier ein cooler Anlass ist.»
Suleika Strüby

Anschliessend übernahm Marco Müller das Zepter als Spielleiter beim «Casiopoly», einem Spiel zwischen Monopoly und Roulette, wobei die Mitglieder des Gemeinderates an den sechs Spieltischen als Croupiers amteten. Wie bei Geldspielen üblich, geht es dabei um Gewinne, die allerdings nicht in die Tasche der Spieler fliessen, sondern in den Aufbau einer Stadt investiert werden müssen. Dieser Ort, der im Spielverlauf aus Legosteinen entsteht, wird am Schluss von einem Mitglied der Gruppe vorgestellt und von einer Jury bewertet. Das wichtigste Kriterium: Der Ort muss einer vielfältigen Bevölkerungsstruktur und deren Bedürfnissen entsprechen.

Siegergruppe erstellt eine Megacity

Auf spielerische Art werden so gesellschaftlich relevante Themen aufgegriffen, mit denen sich die jungen Menschen in Zukunft als mündige Bürger werden befassen müssen. Und wenn sie es mit dem gleichen Engagement tun, das sie im Spiel an den Tag legten, dann sieht es für unsere direkte Demokratie gut aus.

Sieger war die Gruppe, die dank grosser Gewinne eine eigentliche Megacity namens «Up-Down-Town» erstellen konnte, die von Florian Klessascheck in astreinem Hochdeutsch vorgestellt wurde. Vor Leuten zu sprechen, sei ihm schon immer leichtgefallen, sagte er zu seiner eloquenten Rede.

Engagierte Bürger sind zentral

Nach dem lebhaften und teilweise gar hektischen Spieleinsatz begaben sich die jungen Neubürger zusammen mit den Gemeindevertretern ins Foyer zum Nachtessen. Bei dieser Gelegenheit ging die Gemeindepräsidentin auf die Umfrage ein, für die alle Jungbürger angeschrieben worden waren. Sie dankte denjenigen, die daran teilgenommen hatten, und zeigte sich erfreut über die mehrheitlich positiven Rückmeldungen, die zur Lebensqualität in Hünenberg eingegangen waren. Gelobt wurden der nach wie vor dörfliche Charakter von Hünenberg, die gute Infrastruktur und die vielen Vereine.

Regula Hürlimann ermunterte die jungen Menschen, sich über die gemeindlichen Vorhaben, wie zum Beispiel die Zentrumsüberbauung, zu informieren und im Oktober an den Neuwahlen teilzunehmen. «In welchem Land können die Bürger schon am Küchentisch abstimmen und wählen?», fragte sie mit Blick auf unsere direkte Einflussnahme auf die lokale und nationale Politik.

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