Aus für das Seefest in Unterägeri

Das finanzielle Risiko wurde immer grösser – nun hat der Verkehrsverein die Konsequenzen gezogen.

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Tanzende Fontänen, wie bei der letzten Ausgabe im 2010, wird es in Unterägeri künftig nicht mehr geben. (Bild: Stefan Kaiser / Neue LZ)

Tanzende Fontänen, wie bei der letzten Ausgabe im 2010, wird es in Unterägeri künftig nicht mehr geben. (Bild: Stefan Kaiser / Neue LZ)

Schon seit längerer Zeit ist klar, dass das Fest in Unterägeri auf wackligen Beinen steht. Vor einem Jahr setzte man deshalb ein Komitee ein, mit der Aufgabe, das Seefest neu zu konzipieren. Dort wurden verschiedene Varianten in Absprache mit der Gemeinde geprüft. Doch das Hauptproblem liess sich nicht lösen: die Finanzen. «Die Ausgaben haben in den letzten Jahren massiv zugenommen und stehen in keinem Verhältnis mehr zu den Ertragsmöglichkeiten», sagt Hansruedi Albisser, Präsident des Verkehrsvereins Unterägeri. Denn, um auf der sicheren Seite zu sein, falls das Wetter nicht mitspielt, hat man bei den letzten zwei Ausgaben ein Festzelt aufgestellt. Von dort aus konnte man die Wasserspiel-Spektakel auf dem See im Trockenen bestaunen. Damit stiegen die Ausgaben – und somit auch das Risiko. «Wir haben seit 2004 Defizite geschrieben, die von Mal zu Mal grösser wurden.»

Ganz ohne sommerlichen Anlass müssen die Unterägerer aber trotz des Aus für das Dorf- und Seefest nicht auskommen: Der Verkehrsverein plant am 31. Juli beim Birkenwäldli am See ein Kurkonzert. Und auch auf ein Seefest im alten Rahmen müssen die Ägerer nicht ganz verzichten. Wie der Oberägerer Verkehrsvereinspräsident Alois Rogenmoser sagt, wird das Fest in Oberägeri in seiner ursprünglichen Form – also mit Feuerwerk – 2014 wieder stattfinden.

Stephanie Hess

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