AUSBRUCH: Ausbrecher noch flüchtig – Bericht liegt vor

Noch immer sucht die Polizei Pepaj Pashk, der aus der Zuger Strafanstalt geflohen ist. Sicherheitsdirektor Beat Villiger schlägt derweil konkrete Massnahmen vor.

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Die internationale Fahndung läuft: Pepaj Pashk. (Bild Zuger Polizei)

Die internationale Fahndung läuft: Pepaj Pashk. (Bild Zuger Polizei)

Nach dem 29-jährigen Serben, der am 23. August mit einem Kompost-Container aus der Strafanstalt Zug flüchtete, wird immer noch intensiv gesucht. Der Flüchtige ist in der Interpol-Datenbank zur Fahndung ausgeschrieben. Er könnte sich im Ausland aufhalten, wie Sicherheitsdirektor Beat Villiger einen Bericht von Radio Sunshine bestätigte.

Nach dem Ausbruch hat die Zuger Sicherheitsdirektion Sofortmassnahmen ergriffen, unter anderem wird jeder einzelne Container vor dem Verlassen des Gefängnisses manuell durchsucht. Diese Massnahmen werden bis auf weiteres beibehalten.

Entweder offener oder geschlossener Strafvollzug
Seit Freitagabend liegt nun auch der interne Untersuchungsbericht vor. Die Flucht sei durch die Tatsache begünstigt worden, dass in der Strafanstalt Zug sowohl der geschlossene wie auch der offene Strafvollzug durchgeführt werden. Sicherheitsdirektor Beat Villiger will dies nun ändern, wie er im Radio Sunshine-Interview erklärte. Im Rahmen des Zentralschweizer Polizeikonkordats hat er Änderungen im Strafvollzug vorgeschlagen. Die Strafanstalten sollen demnach enger und kantonsübergreifend zusammenarbeiten. Pro Anstalt soll es nur noch eine Art des Strafvollzugs geben: entweder einen offenen oder einen geschlossenen Vollzug.

rem