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Leserbrief

Ausradierte Geschichte

Zur Abstimmung über das neue Denkmalschutzgesetz am 24. November im Kanton Zug

Kennen Sie das mittelalterliche «Baarertor» am Postplatz in der Stadt Zug? Oder das wunderbare «Hotel Hirschen» am gleichnamigen Platz? Oder das prächtige «Restaurant Gotthardhof» am Bundesplatz? Sie kennen auch nicht das stattliche «Hotel Zugerhof» oder die noble «Villa Weber», beide an der Alpenstrasse? Sie waren noch nie in der alten gotischen Pfarrkirche St.Michael in Zug und auch noch nie in der romanischen Pfarrkirche St.Peter und Paul in Oberägeri? Aber das «Neue Schloss Buonas» in Buonas ist Ihnen bekannt, auch nicht? Ja, liebe Leserin, lieber Leser, Sie haben richtig erraten: All diese grandiosen Bauwerke – die Liste liesse sich massiv verlängern – sind verschwunden, zerstört, abgebrochen. Geblieben sind uns Fotos dieser ausradierten Geschichte. Im Kanton Zug stehen bloss 2,2 Prozent der Gebäude unter Denkmalschutz. Man muss sich das bildlich vorstellen: Hundert Gebäude stehen in einer langen Reihe und bloss die hintersten zwei stehen unter Denkmalschutz. Und jetzt spricht die Politik von «zu viel Denkmalschutz» und will auch den letzten Zeitzeugen an den Kragen. Nein zur Zerstörung unserer Heimat! Nein zum neuen Denkmalschutzgesetz!

Peter Raimann, Zug

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