Leserbrief
Ausstoss soll ruhig etwas kosten

Zur Abstimmung über das CO2-Gesetz am 13. Juni

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Viel wird momentan über das CO2-Gesetz geschrieben. Seit kurzem leugnet wenigstens praktisch niemand mehr in unserem Land die offensichtliche Klimaveränderung. Die Gegner der Gesetzesvorlage wollen ausschliesslich mit Innovationen am Markt den CO2-Ausstoss reduzieren. Ich bin der Meinung, dass wenn sich ein neuer Markt auftut, Unternehmen diesen neuen Markt auch sofort mit Innovationen füllen. Alte Technologien werden verschwinden, denn diese werden unwirtschaftlich. Darüber hinaus brauchen wir jedoch dringend auch Lenkungsmassnahmen, so wie sie im Gesetz vorgesehen sind. Keine Vorschriften und Verbote, gestärkte Eigenverantwortung ist gefragt. Der unnötige CO2-Ausstoss soll ruhig etwas kosten. Wer sich eigenverantwortlich verhält, nimmt tragbare Mehrkosten in Kauf, oder kann sogar Kosten einsparen. Das ungenierte «Herumgondeln in der Welt» soll ruhig etwas kosten. Oder etwa nicht?

Übrigens: Ein ungeniertes Herumgondeln mit Elektroantrieb macht genauso wenig Sinn! Stimmen Sie also bitte Ja.

Sepp Traxler, Walchwil