Australien weist Zuger Tetraplegikerin ab

Es sollte ein spannender Studienaufenthalt werden. Das wurde es dann auch: Allerdings auf ganz andere Art, als es sich Tetraplegikerin Manuela Leemann vorgestellt hatte.

Stephanie Hess
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Trotz allem: Die 31-jährige Manuela Leemann hegt keinen Groll. (Bild Werner Schelbert)

Trotz allem: Die 31-jährige Manuela Leemann hegt keinen Groll. (Bild Werner Schelbert)

Australien wollte der 31-jährige Zuger Juristin und Tetraplegikerin Manuela Leemann kein Studentenvisum ausstellen. Der Grund: Die australische Einwanderungsbehörde hatte Angst, dass durch ihre Behinderung Gesundheitskosten anfallen würden. Diese werden in Down Under automatisch von der Staatskasse übernommen, wie Manuela Leemann erzählt.

Vor rund einer Woche ist die Zugerin wieder von ihrem einjährigen Aufenthalt in Australien zurückgekehrt. Doch während ihres ganzen Aufenthalts musste sie um ein gültiges Visum kämpfen. Im April hätte sie eigentlich den definitiven Ausreiseentscheid erhalten. Mit Hilfe einer Professorin konnte sie schliesslich in letzter Minute noch ein korrektes Visum erwirken – dafür musste sie aber für kurze Zeit sogar in Ausschaffungshaft.

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