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AUSWIRKUNGEN: Burglind und der Holzpreis

Ob der ungeplante Holzschlag als Folge der Sturmschäden zu einem Preiszerfall auf dem Holzmarkt führt? Diese Frage wird manchen Waldbesitzer umtreiben. Vor allem da der Holzpreis sowieso tief ist. Ruedi Bachmann, Betriebsleiter Forst bei der Korporation Zug und Geschäftsführer von WaldZug, dem Verband der Zuger Waldeigentümer, gibt sich vorsichtig optimistisch: «Nach heutigem Stand und bei entsprechender Solidarität von nicht betrof­fenen Waldbesitzern sollte ein Preiszerfall vermieden werden können.» Die Waldeigentümer würden bemüht sein, jetzt nur so viel Holz auf den Markt zu bringen, wie nachgefragt sei. Wo nötig würden die normalen Holzschläge zurückgestellt werden, aus Zeitgründen, aber auch damit nicht mehr Holz geschlagen als verkauft werden könne. «Waldeigentümer sind es sich gewohnt, flexibel zu reagieren», so Bachmann. Auch Albin Schmidhauser, Leiter des Amtes für Wald und Wild des Kantons Zug, teilt diese Auffassung: «Wir gehen davon aus, dass der Holzpreis stabil bleibt. Der Markt sollte die angefallene Holzmenge aufnehmen können.» Bezüglich Sturmprävention empfiehlt er: «Das Sturmschadenrisiko ist bei Wäldern mit steilen, geschlossenen Waldrändern erhöht. Bei einer Neubegründung sollten die Waldränder stufig aufgebaut werden, von oben betrachtet lappig verlaufend, die so für den Wind durchlässig bleiben.»

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