Auto brennt nach Unfall aus – sechs Verletzte

In Gedanken versunken, ist eine Automobilistin auf der Autobahn A4 auf eine stehende Kolonne aufgefahren. Die Bilanz: Sechs mittelschwer bis schwer verletzte Personen, ein Auto in Vollbrand, 100'000 Franken Sachschaden und eine vierstündige Sperrung der Autobahn.

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Das Auto steht in Vollbrand. (Bild: Zuger Polizei)

Das Auto steht in Vollbrand. (Bild: Zuger Polizei)

Das Auto der Unfallverursacherin ging sofort in Flammen auf. (Bild: Zuger Polizei)

Das Auto der Unfallverursacherin ging sofort in Flammen auf. (Bild: Zuger Polizei)

Am Dienstagabend staute sich der Verkehr auf der Autobahn A4 in Fahrtrichtung Gotthard vor der Ausfahrt Küssnacht SZ wegen eines umgekippten Anhängers mehrere Kilometer zurück. Kurz nach 19:30 Uhr bemerkte eine 28-jährige Automobilistin den Stau zu spät und prallte - noch auf Rischer Boden - in voller Wucht in die Kolonne. Drei vor ihr stehende Fahrzeuge wurden ineinander geschoben. Die Unfallverursacherin selbst schleuderte nach rechts, wo sie mit einem weiteren Auto kollidierte. Ihr Auto fing sofort Feuer und brannte vollständig aus.

Sechs verletzte Personen

Beim Unfall verletzten sich sechs Personen mittelschwer bis schwer. Die Rettungsdienste Zug und Schwyz brachten die Opfer ins Spital. Ein Kleinkind im Säuglingsalter, nach ersten Erkenntnissen unverletzt, wurde zwecks Überwachung ins Kinderspital gebracht. Die alarmierte Feuerwehr Küssnacht SZ konnte das Feuer löschen. Drei beteiligte Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Sie gesamte Schadenssumme beläuft sich auf rund 100'000 Franken. Die Autobahn A4 war zwischen der Verzweigung Rütihof und der Ausfahrt Küssnacht SZ während rund vier Stunden gesperrt.

Die Unfallstelle bei Risch. (Bild: Zuger Polizei)

Die Unfallstelle bei Risch. (Bild: Zuger Polizei)

Unfallursache: Ablenkung

Die 28-jährige Autofahrerin gab zu Protokoll, sie sei während des Fahrens in Gedanken versunken gewesen. Aus diesem Grund habe sie die stehende Kolonne nicht gesehen bzw. nicht wahrgenommen. Sie wurde angezeigt und wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten müssen.

Im Einsatz standen diverse Rettungskräfte der Zuger Polizei, der Feuerwehr Küssnacht SZ, des Rettungsdienstes Zug, des Rettungsdienstes Schwyz, der Autobahnbetreibergesellschaft zentras und Spezialisten einer Autohilfe.

pd/shä