Auto und Linienbus kollidieren in Baar frontal

Ein Junglenker ist mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in einen Linienbus der Zugerland Verkehrsbetriebe geprallt. Zwei Personen wurden leicht verletzt, der Sachschaden ist beträchtlich.

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Die Unfallstelle in Baar, zwischen dem Moosrank und Allenwinden, wo ein Auto mit einem Linienbus zusammenprallte. (Bild: Zuger Polizei)

Die Unfallstelle in Baar, zwischen dem Moosrank und Allenwinden, wo ein Auto mit einem Linienbus zusammenprallte. (Bild: Zuger Polizei)

Der Unfall ereignete sich laut Meldung der Zuger Polizei am Donnerstagmorgen, 15. November 2018, kurz vor 7 Uhr, auf der Kantonsstrasse S zwischen dem Moosrank und Allenwinden. Ein 18-jähriger Autolenker, der bergwärts fuhr, geriet in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in einen Linienbus der Zugerland Verkehrsbetriebe.

Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich rund 40 Personen im Bus. Sie konnten die Reise in einem nachfolgenden Linienbus fortsetzen. Ein 18-jähriger Passagier fühlte sich wenig später unwohl, weshalb er selbstständig einen Arzt aufsuchte. Die anderen Buspassagiere sowie der Busfahrer blieben unverletzt. Der Unfallverursacher, ein ebenfalls 18-Jähriger Mann, verletzte sich beim Aufprall leicht. Er wurde durch den Rettungsdienst Zug zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.

Zwei Personen wurden verletzt. (Bild: Zuger Polizei)

Zwei Personen wurden verletzt. (Bild: Zuger Polizei)

Der Führerausweis auf Probe wurde ihm zuhanden der Administrativbehörde (Strassenverkehrsamt) abgenommen. Auch muss er sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten. Das Auto des Junglenkers erlitt Totalschaden, der Sachschaden am Bus beträgt über zehntausend Franken. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Morgenverkehr konnte einstreifig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Dies führte zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, der Zugerland Verkehrsbetriebe, des Strassenunterhaltsdienstes, eines privaten Abschleppunternehmens und der Zuger Polizei. (haz/PD)

Der Sachschaden ist beträchtlich. (Bild: Zuger Polizei)

Der Sachschaden ist beträchtlich. (Bild: Zuger Polizei)

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