AUTOBAHNERÖFFNUNG: A4: Zusammenarbeit der Kantone ist gefragt

Ist die neue Autobahn ein Fluch oder ein Segen? Eine neue Studie zeigt, was auf die Zuger zurollt.

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Freie Fahrt: Ab dem 13. November rollt hier der motorisierte Verkehr. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Freie Fahrt: Ab dem 13. November rollt hier der motorisierte Verkehr. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

In wenigen Wochen können die Zuger direkt in Cham auf die neue Autobahn fahren und sollten in 25 Minuten im Zentrum von Zürich sein, zumindest wenn kein Stau die Fahrt bremst. Doch ohne die Zusammenarbeit der betroffenen Kantone könnte die neue Autobahn durchs Knonaueramt zu einem Fluch werden. Das besagt zumindest eine Studie des Instituts für Betriebs- und Regionalökonomie (IBR) der Hochschule Luzern, die der Verein Wirtschaftsregion Zugwest in Auftrag gegeben hat.

Am Mittwoch haben die Vereinsmitglieder im Chamer Lorzensaal über Gefahren und Chancen diskutiert, die sich durch die A4 ergeben. Eine Chance: Zug wird als Firmenstandort attraktiver. Die Gefahr: Zug könnte zu attraktiv werden und damit würden die Immobilienpreise ansteigen.

Diskutiert wurden aber auch Lösungen. Mit einer Wohnbauförderung in den Nachbarkantonen könnten zum Beispiel die hohen Preise ausgeglichen werden.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.