Autofahrer prallt in Signalisationswagen

Ein italienischer Geschäftsmann ist auf der Autobahn A14 bei Risch hinter dem Steuer eingeschlafen und ungebremst in einen Signalisationswagen gefahren. Das tonnenschwere Fahrzeug wurde 25 Meter weit weggeschleudert. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf 60'000 Franken.

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Der vom Unfall gezeichnete Wagen des Italienischen Geschäftsmannes. (Bild: Zuger Polizei)

Der vom Unfall gezeichnete Wagen des Italienischen Geschäftsmannes. (Bild: Zuger Polizei)

Der vom Unfall gezeichnete Wagen des Italienischen Geschäftsmannes. (Bild: Zuger Polizei)

Der vom Unfall gezeichnete Wagen des Italienischen Geschäftsmannes. (Bild: Zuger Polizei)

Der 56-jähriger Automobilist war am Montagmorgen in Mailand aufgebrochen, um in Zürich einen Geschäftstermin wahrzunehmen. Nachdem er den Kanton Zug erreicht hatte, aktivierte er den Tempomaten und fuhr mit 80 km/h weiter in Richtung Norden, wie die Zuger Polizei mitteilte.

Kurz vor 10.30 Uhr näherte er sich der Verzweigung Rütihof, als er gemäss eigenen Aussagen am Steuer einnickte. Deshalb bemerkte er nicht, dass er direkt auf eine Tagesbaustelle zufuhr. Ungebremst prallte er in einen auf dem Normalstreifen stehenden und auf den Spurabbau hinweisenden Signalisationsanhänger.

Der tonnenschwere Anhänger wurde weggeschleudert und flog 25 Meter durch die Luft. Das unfallverursachende Auto stoppte nach über 80 Metern. Die Kollision führte zu Verkehrsbehinderungen.

Polizisten begutachten die Unfallstelle. (Bild: Zuger Polizei)

Polizisten begutachten die Unfallstelle. (Bild: Zuger Polizei)

Der Geschäftsmann musste ein Bussendepositum von 800 Franken bezahlen. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug angezeigt. Die Zuger Polizei sprach dem 56-Jährigen ein unbefristetes Fahrverbot für die Schweiz aus.

Um seinen Geschäftstermin dennoch wahrnehmen zu können, fuhren ihn die Polizisten zum nächsten Bahnhof. Danach setzte der Mann seine Reise mit dem Zug fort.

sda