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AUTOHANDEL: Amag-Gruppe bringt 900 Arbeitsplätze nach Cham

Der Entscheid zum neuen Konzernsitz der Amag ist gefallen: Mit dem Umzug ins Ennetsee konzentriert der Autohändler die Administration und bringt 900 Arbeitsplätze in den Kanton Zug.
Charly Keiser
Hier in der Chamer Städtler Allmend entsteht das Projekt Helix, wohin die Amag 2019 ihren Konzernsitz verlegen wird. (Bild: Stefan Kaiser (4.AABB22April 2017))

Hier in der Chamer Städtler Allmend entsteht das Projekt Helix, wohin die Amag 2019 ihren Konzernsitz verlegen wird. (Bild: Stefan Kaiser (4.AABB22April 2017))

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Die Wahl für den neuen Konzernsitz der Amag ist auf Cham gefallen, wie unsere Zeitung aus gut unterrichteter Quelle erfahren hat. Ab dem dritten Quartal 2019 zügelt der Schweizer Autoimporteur und Autohändler ins Ennetsee. Bei der Zusammenlegung in Cham gehe es primär um Bürojobs und die Administration, sagte Dino Graf, Leiter Corporate Communication der Amag und Mitglied der Konzernleitung im Februar in unserer Zeitung.

Mitten im Chamer Gewerbegebiet der Städtler Allmend befindet sich ein grosser, noch unüberbauter Fleck, der der Alfred Müller AG gehört. Darauf wird das Projekt «Helix» der Axess Architekten Zug realisiert. In den vier Gebäuden ist auf rund 20 000 bis 25 000 Quadratmetern Platz für die künftigen Amag-Mitarbeiter.

Zusammenlegung der Administration

«Die Chancen für Cham sind intakt», sagte Graf noch im Februar, als mit Birrfeld und Dübendorf zwei weitere Orte mit im Rennen für den Hauptsitz waren, wo die Amag – wie in Cham – grosse Immobilien besitzt. Die Administration der Amag ist bislang auf drei Orte verteilt. So wird heute der Import der VW-, Audi-, Skoda- und Seat-Fahrzeuge in Schinznach AG und Buchs ZH abgewickelt. Die Finanzen, das Personal und die Informatik werden in Buchs und Zürich administriert, und die stark wachsende Amag Leasing ist in Baden-Dättwil domiziliert. Bis spätestens Ende 2019 soll dies nun alles in Cham konzentriert sein. Bis zu 900 der rund 5600 Amag-Mitarbeiter sollen dereinst in Cham arbeiten.

Ein wichtiges Puzzleteil ist das neue öffentliche Parkhaus, das auf dem Land der Amag realisiert wird und für das in den nächsten Wochen eine Baubewilligung vorliegen dürfte. Der Amag seien gute ÖV-Verbindungen und «New Mobility»-Konzepte wichtig, liess sich Amag-Chef Morten Hannesbo kürzlich in der «Bilanz» zitieren. Es brauche etwa Lösungen für Velos und Autos mit den Partnern «Catch a Car» und «Sharoo», an denen die Amag beteiligt sei.

Kürzerer Arbeitsweg für den Chef

Die Suche der Amag nach ihrem neuen Sitz konzentrierte sich auf die «Greater Zurich Area», zu der der Kanton Zug natürlich gehört. Im Moment ist der Hauptsitz noch am Zürcher Utoquai, in einem denkmalgeschützten Gebäude, das der Amag-Eigentümerfamilie Haefner gehört, untergebracht. Nach dem Umzug nach Cham hat Amag-Chef Hannesbo einen deutlich kürzeren Arbeitsweg, wohnt er doch in der Stadt Zug.

«Wenn das stimmt, ist das natürlich der Hammer», freut sich Chams Gemeindepräsident Georges Helfenstein. «Das wäre eine tolle Sache für Cham, auch in Anbetracht der vielen neuen Arbeitsplätze.»

Hinweis

Auf der Webseite der Axess Architekten wird das Projekt Helix, wo künftig die Amag Schweiz ihren Sitz hat, vorgestellt. www.axess.ch/helix-cham

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