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Autos von morgen zum Anfassen

In der Ausstellung vom vergangenen Samstag konnte man sich auf dem Dorfplatz mit Elektromobilität und Solarstrom beschäftigen. Modernste Elektrofahrzeuge standen unter anderem zum Probefahren bereit.
Nils Rogenmoser
Urs Schwegler, Projektleiter von e’mobile, erklärt, wie die Elektrofahrzeuge funktionieren. (Bild: Werner Schelbert (Hünenberg, 25. August 2018))

Urs Schwegler, Projektleiter von e’mobile, erklärt, wie die Elektrofahrzeuge funktionieren. (Bild: Werner Schelbert (Hünenberg, 25. August 2018))

Vor gut einem Jahr ist die Energiestrategie 2050 an der Urne angenommen worden. In Zukunft soll mittels elektrischer Energien die Energieeffizienz erhöht und CO2-Emissionen sollen gesenkt werden. Der Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energien ist ein Prozess, der herausfordert und mit dem man sich beschäftigen sollte.

Die Energiestädte Cham, Hünenberg und Risch sowie die Fachgesellschaft «e’mobile» haben die öffentliche Ausstellung «Elektromobilität und Solarstrom» diesem Ansatz gewidmet. Auf dem Dorfplatz in Hünenberg reihen sich am vergangenen Samstag verschiedene Stände aneinander, wobei einerseits neutral für das Thema sensibilisiert wird und anderseits Produkte zum Kauf angeboten werden.

Ein Angebot, das rege genutzt wird

Besonders präsent sind die immer massentauglicher werdenden Elektrofahrzeuge, die von diversen lokalen Autogaragen zum Probefahren zur Verfügung gestellt werden. Ein Angebot, das von den Besuchern rege genutzt wird – denn das Fahrerlebnis ist ein ganz Spezielles. Beat Thalmann hat soeben mit dem modernen Jaguar I-Pace eine Runde gedreht und ist begeistert: «Die Fahrt war sehr schön und eindrücklich – das Drehmoment fühlt sich beim Fahren unglaublich an.»

Im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen stossen Elektrofahrzeuge kein CO2 aus und fahren mit in Traktionsbatterien gespeichertem Strom. Die Batterien-Kapazität wird in Kilowattstunden (kWh) ausgedrückt, wobei 10 kWh etwa einem Liter Benzin entsprechen. Regelmässig müssen diese Batterien aufgeladen werden. Die WWZ AG hat dazu attraktive Ladekonzepte entwickelt, so Roman Tschanz, Product Manager des Unternehmens: «Zurzeit gibt es im Kanton Zug erst 12 öffentliche Ladestationen – aber geladen wird in den meisten Fällen sowieso zu Hause oder am Arbeitsplatz. Wir bieten ein Gesamtpaket an, bei dem Sonnenlicht in elektrische Energie umgewandelt wird und gleich in die Wandladestation eingespeist werden kann. Der eigene Stromverbrauch im Haushalt wird bequem via WWZ-Applikation gesteuert.»

Rasante Entwicklung, riesiges Potenzial

Auch der Verein «Elektromobilität Zug» ist anwesend, der bei Fragen rund um das Thema professionelle Hilfe anbietet und Vertreter aus Politik, Gewerbe oder Gemeinden vernetzt.

Urs Schwegler ist Projektleiter von «e’mobile» und zeigt anhand des Renault Zoe, der 2013 auf den Markt gekommen ist, wie schnell sich die Technologie entwickelt: «Bei fast gleichem Gewicht besitzt das diesjährige Schwester-Modell 86 Prozent mehr Leistung.» Die Entwicklung geht weiter und das Potenzial der Elektromobilität ist riesig. So werde bald auch dem Segment der Elektro-Roller der Marktdurchbruch gelingen, prophezeit Schwegler mit einem Schmunzeln.

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