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BAAR: 50% Umsatzeinbruch – kommts zum Abbau?

Die Firma Trumpf Maschinen AG mit Sitz in Baar prüft einen Personalabbau, nachdem der Umsatz im vergangenen Jahr um rund 50 Prozent eingebrochen war.
Hans Marfurt, Geschäftsführer der Trumpf Maschinen AG. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hans Marfurt, Geschäftsführer der Trumpf Maschinen AG. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Maschinenindustrie hart getroffen. Als Folge der drastischen Auftragseinbrüche muss bei der Trumpf Maschinen AG bedauerlicherweise ein Personalabbau geprüft werden. Von einem allfälligen Stellenabbau wären rund 40 der 245 Mitarbeiter in Baar betroffen. Die Belegschaft wurde am (heutigen) Montag informiert und das Konsultationsverfahren eingeleitet.

50 Prozent Einbruch
Nach Unternehmensangaben sind die Auftragseingänge gegenüber dem Höchststand aus dem Geschäftsjahr 2007/08 um rund 50 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen rechnet auch nicht damit, in den nächsten 24 Monaten das hohe Umsatzniveau der Rekordjahre wieder zu erreichen. «Wir nehmen zwar eine leichte konjunkturelle Aufhellung wahr», so Geschäftsführer Hans Marfurt, «aber wir sind weit von den Werten von vor der Krise entfernt.»

Bereits im Dezember 2008 hatte Trumpf in Baar ein Kostensenkungsprogramm eingeleitet und konnte aufgrund eines flexiblen Arbeitszeitsystems und Kurzarbeit bislang den Personalstand sichern. Um die Folgen der möglichen Kündigungen zu mildern, wird für die betroffenen Mitarbeiter ein Sozialplan erarbeitet.

rem

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