BAAR: Amokfahrt mit Mobility-Cabriolet - drei Unfälle

Ein alkoholisierter Fahrzeuglenker hat in Baar während einer zweistündigen Amok­fahrt drei Unfälle verursacht. Personen kamen dabei keine zu Schaden.

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Mobility-Fahrzeug auf dem Parkplatz beim Hünenberger Zythus. (Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Mobility-Fahrzeug auf dem Parkplatz beim Hünenberger Zythus. (Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Am Montagabend kurz vor 18 Uhr fiel ein Fahrzeuglenker im Abendverkehr auf der Autobahn A4 zwischen Rotkreuz und Zug durch seine rücksichtslose Fahrweise auf.

Wie die Zuger Polizei mitteilte, trat der­selbe Fahrzeuglenker in seinem roten Cabriolet Renault Mégane der Mobility Genossenschaft eine halbe Stunde später in Baar im Bereich der Halden­strasse erneut negativ in Erscheinung: Mit übersetzter Geschwindigkeit durchfuhr er das Parkareal der Halden­strasse und gefährdete dadurch mehrere Personen.

Im Anschluss kollidierte er zunächst seitlich mit einem parkierten Fahrzeug, fuhr weiter und kollidierte anschliessend mit einem korrekt entgegen kommenden Fahrzeug. Ohne sich darum zu kümmern, suchte der Unfallverursacher das Weite und wurde erst durch einen weiteren, knapp zwei Stunden später selbst verursachten Unfall bei Langnau am Albis gestoppt.

Wie die Zuger Polizei weiter schreibt, kamen bei keinem der Unfälle Perso­nen zu Schaden. Der beim Unfallverursacher durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über 1 Promille. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10'000 Franken.

Personen, welche durch dieses Fahrzeug im besagten Zeitraum gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Zuger Polizei zu melden (Telefon 041 728 41 41).

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