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BAAR: Andermatt ist der neue Räbevater

Ein gestandener Politiker führt die Baarer in die Jubiläums­fasnacht. Sein Motto erinnert an einen grossen Kinohelden.
Der designierte Räbevater Pirmin Andermatt betritt mit Gattin Morena das Restaurant Maienrisli. Bild: Maria Schmid (Baar, 11. November 2016)

Der designierte Räbevater Pirmin Andermatt betritt mit Gattin Morena das Restaurant Maienrisli. Bild: Maria Schmid (Baar, 11. November 2016)

Es ist das bestgehütete Geheimnis in der Baarer Räbemetropole: Wer wird neuer Räbevater? Am Freitagabend wurde der Schleier gelüftet. Abends um 19 Uhr betrat einer das Restaurant Maienrisli, den jede und jeder kennt, ist es doch kein Geringerer als Gemeinderat Pirmin Andermatt. Der Betriebsökonom führt eine eigene Kampfkunstschule und ist auch sonst sehr aktiv. So beispielsweise in der Gönnervereinigung Pro Räbefasnacht oder im Organisationskomitee des Eidgenössischen Jungmusikantentreffens, das am 10. und 11. März 2017 in Baar stattfinden wird – notabene keine zwei Wochen nach der Räbefasnacht. «Auf uns wartet eine strenge Zeit», sagt der designierte Räbevater Pirmin I. deshalb. Unterstützt wird er während seiner Regentschaft von Räbemuetter Morena und seinen beiden Kindern.

Eine ganz besondere Lizenz zum Feiern

Am 14. Januar wird Andermatt in sein Amt inthronisiert, zwei Wochen danach folgt mit dem 8. Baarer Brauchtums- und Maskentreffen der erste grosse Höhepunkt. Pirmin Andermatt kommt die Ehre zu, die Baarer Fasnächtler durch die 70. Fasnacht zu geleiten. Kein Wunder, hat der Geheime Rat – bestehend aus alt Räbevätern und Fasnachtsgesellschaftspräsident Reto Herger – schon vor über einem Jahr die Fühler nach dem geeigneten Räbevater ausgestreckt. «Pirmin Andermatt hat ohne lange zu zögern zugesagt», erinnert sich Räbevater-Obmann Erich Hug. Langes Zögern kennt auch der Kinoheld nicht, der bei Pirmin Andermatts Fasnachtsmotto Pate stand. «0070 – Lizenz zum zäme fiere!» lautet es. Besonders wichtig sei ihm das «zäme», sagt Andermatt: «Das Miteinander liegt mir und Räbemuetter Morena besonders am Herzen.»

Silvan Meier

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