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BAAR: Ascom kauft italienischen Medizinalsoftware-Anbieter UMS

Der Telekomtechnologie-Konzern Ascom hat das italienische Medizinalsoftwareunternehmen UMS (United Medical Software) gekauft. Der Kaufpreis bewegt sich im mittleren einstelligen Millionenbereich in Franken.
Fritz Mumenthaler, CEO der Ascom am Hauptsitz in Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Fritz Mumenthaler, CEO der Ascom am Hauptsitz in Baar. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zusätzlich leiste Ascom eine Earn-out Zahlung im niedrigen einstelligen Millionenbereich in Schweizer Franken, schreibt Ascom in einer Mitteilung vom Dienstag. Earn-Out-Zahlungen werden abhängig vom Erreichen bestimmter Erfolgsziele - hier die Umsatzziele - erst zu einem späteren Zeitpunkt ausbezahlt.

Die Übernahme aller Aktien der UMS wird voraussichtlich Mitte Januar 2016 vollzogen, wie es weiter hiess. Alle 27 Mitarbeiter werden an ihrem bestehenden Standort übernommen. Gründer und Geschäftsführer Gabriele Unterberger wird die neue Ascom UMS weiter führen.

UMS stellt für Universitätsspitäler, spezialisierte Privatkliniken und staatliche Einrichtungen im Gesundheitswesen Software für digitale Patientenakten zur Betreuung von Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen sowie Integrationslösungen für medizinische Geräte her. Laut der Mitteilung wird das in der Region Florenz gelegene Unternehmen dieses Jahr einen voraussichtlichen Umsatz von 3 bis 4 Millionen Euro erzielen.

Ascom bezeichnet die Übernahme in der Mitteilung als «wichtige Akquisition für die Healthcare-ICT-Strategie». Zudem erhalte Ascom durch UMS einen direkten Zugang zum italienischen Markt. Die Strategie von Ascom sieht vor, vermehrt ins Informatikgeschäft für das Gesundheitswesen zu investieren. Die andere Sparte Network Testing, die sich auf das Optimieren von Mobilfunknetzen spezialisiert hat, kämpft derzeit mit Umsatzverlust und einer tieferen Profitabilität.

sda

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