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BAAR: Auch der zweite Streich stösst auf Begeisterung

Unzählige Musikanten und Blaskapellenliebhaber waren am Sonntag auf dem Platz vor der Rathus-Schüür anzutreffen. Grund dafür war das 2. Baarer Blaskapellentreffen, das mit vielen Formationen und geselliger Stimmung überzeugte.
Neben der Blasmusik wurden auch immer wieder Gesangselemente eingebaut wie hier bei der Blaskapelle Windows aus Allenwinden. (Bild: Roger Zberg (Baar, 27. August 2017))

Neben der Blasmusik wurden auch immer wieder Gesangselemente eingebaut wie hier bei der Blaskapelle Windows aus Allenwinden. (Bild: Roger Zberg (Baar, 27. August 2017))

Beschwingt-locker und tänzerisch-leicht ist der Auftakt zum zweiten Blaskapellentreffen in Baar. Die Freudenberger Blas­kapelle aus Merenschwand gewinnt das Publikum schnell für sich mit ihren stimmungsvollen Stücken und der präzisen Spielart. Unzählige Besucher sitzen dicht zusammen auf den Festbänken und geniessen die volkstümliche Musik ebenso sehr wie das gemütliche Beisammensein.

Und auch die Musiker haben zwischen den Stücken ein strahlendes Lächeln auf den Lippen. «Ein Blaskapellentreffen ist für uns ein Highlight. Man hört unterschiedliche Formationen ähnliche Stücke spielen, und trotzdem klingt es immer anders», meint Erwin Grob aus Baar, der mit der Blaskapelle Windows aus Allenwinden auftritt.

Angereist aus der ganzen Schweiz

Jeweils eine Dreiviertelstunde spielt jede Kapelle auf, sodass die Besucher verschiedenste Formationen zu hören bekommen, die aus allen Ecken der Schweiz angereist sind. Ganze neun Blaskapellen verwöhnen das Publikum mit traditionellen Volksliedern, flotten Polkas oder imposanten Märschen. «Bereits beim ersten Baarer Blaskapellentreffen waren die Zuschauer begeistert, genauso die Musiker. Daher haben wir uns entschieden, erneut ein Treffen durchzuführen», erklärt Markus Maurer, Vorsitzender des OKs. Im Vordergrund steht die Freude an der Musik.

Mit dem ersten Treffen 2014 machte sich die Buuremusig Baar, Gastgeberin des Treffens, ein Geschenk zum 50-Jahr-Jubiläum. Auf einem anderen Blaskapellentreffen hatte Maurer die Eingebung, dass es toll wäre, solch eine Veranstaltung nach Baar zu bringen, was nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die Gemeinde möglich war. «Vor drei Jahren waren wir gespannt, wie es ankommen würde. Während wir gespielt haben, füllten sich nach und nach die Reihen, was unheimlich Freude gemacht hat und weshalb wir gerne wieder gekommen sind», erinnert sich Manuel Frei von der Blaskapelle Windows. Auch andere Formationen waren schnell gefunden. «In der Szene kennt man sich, daher war es kein Problem, genügend Formationen zu finden. Im Gegenteil, wir haben sogar eine Warteliste mit Kapellen, die gerne bei uns spielen würden», verrät Markus Maurer. Ziel wäre es, das Treffen in einem Dreijahresrhythmus aufrechtzuerhalten. Deshalb wurde auch der 30. August 2020 als provisorisches Datum festgelegt.

Derweilen folgen auf der Konzertbühne die Formationen Schlag auf Schlag, sodass die gemütliche Stimmung erhalten bleibt. Neben der klassischen Blasmusik bauen die Formationen ab und an auch Gesangspassagen ein; so beispielsweise die Sorgenbrecher Blaskapelle, bei der ein Gesangsduo das Publikum mitten aus dem Festplatz begrüsst.

Das Blaskapellentreffen ist ein musikalischer Anlass, der sich in Zukunft im Baarer Kulturwesen etablieren könnte.

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

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