Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

BAAR: Baar – Das Dorf der Imbissbuden

Am Baarer Umzug wurde so einiges aufs Korn genommen. Auch vor den heimatlichen Gefilden machten die Fasnächtler nicht Halt.
(Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

(Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Um Punkt 14.30 Uhr ging es los in Baar. Ein Riesenknall gab den Start für den Umzug frei. Der Tambourenverein aus Wädenswil machte den Anfang. Räbevater Martin II. Neese konnte an seiner Räbefasnacht zahlreiche Gäste aus nah und fern willkommen heissen. So aus der näheren Region – neben Zunftmeister Erwin I. und Mostvater Tom I. auch Prinz Claude I, der Zuger Letzibuzäli, mit Gefolge. Und sogar der Steinhauser Steivater Roger I. genoss das bunte Fasnachtstreiben in vollen Zügen. In diesem Jahr wartete eine besondere Attraktion auf die Zuschauer: Sie konnten ihre Lieblingsgruppe wählen. 500 Franken in Form von Gutscheinen, die in Baarer Geschäften eingelöst werden können, gabs für die Gewinner. Die viele Arbeit lohnte sich also auch einmal finanziell.

«D Räbefasnacht isch s Zähni», lautet das Motto und tatsächlich – der Umzug, der an den rund 15 000 Zuschauern vorbeizog, bot alles, was das Fasnachtsherz begehrte. Rund 1300 Teilnehmer, aufgeteilt auf 48 Nummern, darunter auch etliche Guggenmusigen, liessen keine Wünsche offen. Die vielen farbenfrohen Fasnachtssujets begeisterten.

Den Zuschauern auf der Tribüne fiel es nicht leicht, sich unter den zahlreichen farbenprächtigen Wagen für einen bestimmten zu entscheiden. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Am Umzug, an dem neben zahlreichen Gastgruppen auch Greth Schell zugegen war, wurden unter anderem die Bankenkrise, der Fussball-Wettskandal sowie das Rauchverbot und die Autobahneröffnung durchs Säuliamt thematisiert, und währenddem der TSV Concordia den Ur-Baarer präsentierte, nahm der Löschzug Dorf «Baar, das Dorf der Imbissbuden», aufs Korn. Gewonnen hat schlussendlich dann aber die Fröschenzunft Ebel, die das Jodlerfest thematisierte.

Nach dem Umzug trafen sich die verschiedenen Guggenmusigen auf dem Rathausplatz, wo sie mit einem Platzkonzert für Stimmung sorgten.

Daniela Sattler

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.