BAAR: Baar soll das Sparschwein schlachten

Eine Steuersenkung ist zwingend nötig, findet die SVP. Die Freisinnigen gehen noch weiter.

Drucken
Teilen
Hans Steinmann, Finanzvorste­her der Gemeinde Baar. (Bild Ste­fan Kaiser/Neue ZZ)

Hans Steinmann, Finanzvorste­her der Gemeinde Baar. (Bild Ste­fan Kaiser/Neue ZZ)

Über 100 Millionen Franken hat Baar an Reserven. Die Baarer sollen etwas davon haben, findet die SVP und fordert in einer Motion eine Steuerfusssenkung um 5 auf 55 Prozent.

Auch die FDP hat sich betreffend Gemeindekasse an den Gemeinderat gewandt. Sie fordert eine Steuersenkung oder einen Rabatt sowie einen markanten Abbau der Gemeindereserven in den nächsten fünf Jahren.

Nicht alle Parteien sind allerdings für eine grosse Steuersenkung. Schliesslich sei Baar schon heute eine der steuergünstigsten Zuger Gemeinden.

Grosses Thema im Dezember
Der Gemeinderat hat die Anliegen der SVP und der Freisinnigen zur Kenntnis genommen. Die Motion wird an der Gmeind vom 15. Dezember behandelt. Man zeigt sich kooperationsbereit: «Der Gemeinderat wird sicher eine Steuersenkung empfehlen», sagt Hans Steinmann, Finanzvorsteher der Gemeinde. Ob diese wie gefordert fünf Prozent betrage, könne man allerdings noch nicht sagen. «Wenn man den Steuerfuss anpassen will, muss man das auf längere Zeit hinaus planen.»

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.