BAAR: Baubeginn beim Unterwerk Altgass

Am heutigen Mittwoch ist der Spatenstich für das neue Unterwerk Altgass. Die Erneuerung der Anlagen kostet rund 37 Millionen Franken. Das neue Unterwerk soll Ende 2015 ans Netz gehen.

Pd/Nop
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Haben beim Spatenstich tatkräftig mit angepackt: Jörg Kottmann (Axpo Power AG), Andreas Widmer (Wasserwerke Zug AG) und Philippe Hans Meuli, (Swissgrid AG). (Bild: pd)

Haben beim Spatenstich tatkräftig mit angepackt: Jörg Kottmann (Axpo Power AG), Andreas Widmer (Wasserwerke Zug AG) und Philippe Hans Meuli, (Swissgrid AG). (Bild: pd)

Der Bedarf an elektrischer Energie steigt im Raum Zug stark an. Darum erneuern die Wasserwerke Zug (WWZ) zusammen mit den Partnern Axpo und Swissgrid das bestehende Unterwerk Altgass.

Die neuen Einrichtungen der WWZ stehen künftig in einem Schaltanlagengebäude und versorgen primär die Gemeinden Baar, Steinhausen und Neuheim. Das Unterwerk Altgass wird künftig genügend Leistungsreserven haben, um die Stromversorgung auch im Falle eines Unterbruchs eines anderen Unterwerks zu garantieren.

Andreas Widmer, CEO der WWZ unterstreicht: «Die Erneuerung des Unterwerks erhöht die Versorgungssicherheit in unserem Versorgungsgebiet wesentlich und ist von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des Zuger Wohn- und Wirtschaftsraums.»

Moderne Anlagen und hohe Sicherheit

Die heutige Schaltanlage ist rund 40 Betriebsjahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Neubau beinhaltet leistungsstarke 220/110 kV Transformatoren, eine 110 kV Schaltanlage plus 110/16 kV Transformatoren sowie eine 16 kV Schaltanlage. Das neue Unterwerk wird modern ausgerüstet und unterliegt den höchsten Sicherheitsauflagen des Eidgenössischen Starkstrominspektorats.

Unterwerk Herti wird ebenfalls neu gebaut

Zusätzlich zum Neubau des UW Altgass folgt in den nächsten Monaten der Spatenstich für den Neubau des Unterwerks Herti, welches 1931 gebaut und in den 80-er Jahren saniert wurde. Zusammen mit dem in diesem Frühling in Betrieb genommenen UW Langacher in Cham bilden die drei Unterwerke das Rückgrat der Stromversorgung um das Zuger Seebecken.