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3.-Liga-Topspiel: Baars Fussballer binden Hünenberg zurück

Der Favorit besiegt den kecken Aufsteiger mit 3:1 und kann sich sogar ein Geschenk erlauben.
Martin Mühlebach
Der Baarer Leonard Reci (links) behauptet den Ball gegen Hünenbergs Dominik Rüegg. Bild: Stefan Kaiser (Baar, 20. Oktober 2019)

Der Baarer Leonard Reci (links) behauptet den Ball gegen Hünenbergs Dominik Rüegg. Bild: Stefan Kaiser (Baar, 20. Oktober 2019)

Die Affiche der Partie Baar gegen Hünenberg war die eines Spitzenspiels. Die nach längerer Abwesenheit erst im vergangenen Sommer wieder in die 3. Liga zurückgekehrten Gäste hatten zuvor zu überzeugen vermocht. Lange Zeit als Leader grüssend, fiel Hünenberg erst nach einem Unentschieden gegen Küssnacht II auf den vierten Platz – allerdings nur zwei Punkte hinter dem Spitzenduo Sins und Baar liegend.

Die 200 Zuschauer im Lättich sahen einen frühen Führungstreffer für den FCB. Schon in der 7. Minute brachte Nurcaj Kreshnik sein Team in Führung. Der Hünenberger Spielertrainer Eloy Aneas sagte hinterher:

«Wir sind gut in die Partie gekommen, aber dieser Sonntagsschuss hat uns auf dem falschen Fuss erwischt. Baar vermochte danach in den entscheidenden Phasen des Spiels zu dominieren. Uns fehlte nebst der Erfahrung auch etwas Cleverness, um auf den frühen Rückstand erfolgreich reagieren zu können.»

Baar tat sich aber vorerst schwer, die massierte Abwehr der Gäste nochmals knacken zu können. Die beiden Teams boten den Zuschauern ein abwechslungsreiches Hin und Her, bis Fatlum Sylejmani zum 2:0 traf (34.). Die Vorentscheidung schien bereits gefallen zu sein, zumal Hünenberg nun zusehends Mühe bekundete, das geradlinige, vertikale Spiel der Baarer unterbinden zu können. So verwunderte es nicht, dass Sylejmani kurz vor der Pause auf 3:0 erhöhte.

Kurioser Ehrentreffer

Den Gästen ist hoch anzurechnen, dass sie im zweiten Durchgang trotz des klaren Rückstands den Kopf nicht hängen liessen. Sie boten den technisch überlegenen und individuell besser besetzten Platzherren die Stirn. Dies gelang ihnen allerdings auch, weil Baar nun zu kompliziert agierte, sich mehrere aufeinanderfolgende Fehlzuspiele leistete und erfolgversprechende Einschussmöglichkeiten ungenutzt verstreichen liess.

Nachdem der Baarer Keeper Lukas Bolzli in der 78. Minute weit aus seinem Kasten geeilt war, um den allein auf ihn zustürmenden Epee Ekollo zu bremsen, gelang dem Hünenberger Stürmer das verdiente Ehrentor. Es war ein kurioser Treffer, weil Bolzli weit vor seinem Tor danebengriff und Ekollo nach einem Spaziergang den Ball ins verlassene Gehäuse einschieben konnte.

Der Baarer Trainer Alberto Rodriguez sagte nach dem Abpfiff auf die vergebenen weiteren Torchancen seiner Mannschaft angesprochen: «Ein 3:1-Sieg genügt. Wir haben drei Punkte eingefahren, da sind die vergebenen Möglichkeiten zu verkraften.»

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